Gottfried Heilmaier

Ulrike und Gottfried Heilmaier

Ulrike und Gottfried Heilmaier
© Heilmaier

Die Metzgerei Heilmaier liegt inmitten der wunderschönen Landschaft am Waginger See. Diese einzigartige Kulturlandschaft, aber auch das sensible Ökosystem rund um den See zu erhalten, ist das Ziel von Gottfried und Ulrike Heilmaier. Aus diesem Grund verarbeiten sie seit gut zehn Jahren nur mehr das Fleisch von Pinzgauer Rindern. Diese robuste und bei uns in der Region seit alters beheimatete Nutztierrasse eignet sich besonders gut für die extensive Weidehaltung. Das Fleisch der Pinzgauer ist zart und schön marmoriert.

MEHR ERFAHREN:

Der Urgroßvater von Gottfried Heilmaier hat vor mehr als hundert Jahren in Waging die Metzgerei mit hauseigener Schlachtung gegründet. Inzwischen ist mit Gottfried und Ulrike Heilmaier die vierte Generation an Bord, die den Familientrieb 2011 biozertifizieren ließ. Bis ins Jahr 2015 wurde die Metzgerei ganz traditionell als Ladengeschäft betrieben. Doch dann entschieden sich die Heilmaiers das Geschäft neu aufzustellen: anstelle des Verkaufs im Laden spezialisierten sie sich auf die Direktvermarktung von Pinzgauer Rindfleisch und dessen handwerkliche Verarbeitung.

Der Metzgermeister schlachtet pro Jahr etwa zweihundert Rinder, die zwei bis drei Jahre alt sind. Sie stammen in erster Linie von familiengeführten Bauernhöfen aus der Region Waging, dem Berchtesgadener Land und dem Achental. Er fährt „zweispurig“, das heißt, zwei Drittel sind Bio-Rinder und ein Drittel konventionelle. Sie müssen allerdings alle aus Weidehaltung kommen. Die im Talgmantel gereiften Edelteile wie Lende, Filet und Tafelspitz liefert er an Metzgereien bis nach München, an hiesige Märkte und an die Gastronomie. Die anderen Teile verwendet der Metzgermeister für sein „Rupertirind im Glas“. Das Sortiment der fertig zubereiteten und in Gläsern verpackten Gerichte reicht von Bouillon bis Gulasch.

Weil sich die Tiere nach Belieben auf der Weide bewegen und verschiedene Gräser und Kräuter fressen können, hat ihr Fleisch eine besonders gute Qualität mit dem typischen, feinen Rindfleischgeschmack sowie eine zarte und weiche Fleischfaser. Außerdem werden die Tiere weder mit Mais noch mit Soja gefüttert. Daher enthalten die „Rupertirind“-Gläser nur erstklassiges Fleisch und natürliche Zutaten aus der Region. So kann man auch dann gut essen, wenn die Zeit zum Kochen mal nicht reicht.

Aus der Betriebsgeschichte:

1903 Gründung der Metzgerei
Josef Penninger, der Urgroßvater von Gottfried Heilmaier, betreibt in Waging eine Metzgerei mit hauseigener Schlachterei.

1993 Die vierte Generation übernimmt
Gottfried und Ulrike Heilmaier übernehmen die Metzgerei von Gottfrieds Eltern.

2010 „Rupertirind im Glas“
Die gekochten und in Gläser abgefüllten Gerichte mit Fleisch von Pinzgauer Rindern bekommen die eingetragene Marke „Rupertirind im Glas“.

2011 Biozertifizierung
Der Betrieb Heilmaier lässt sich von der Biokontrollstelle ÖkoP nach den EU-Biokriterien zertifizieren.

Kontakt:
Gottfried Heilmaier
Seestr. 17
Waging 83329
Telefon: 08681 250
Mail: info@rupertirind.com


Ein Porträt aus der Reihe „Ökogenuss Waginger See – Rupertiwinkel / Inn – Salzach“
Im Februar 2020 wurde von Biovermarkter*innen der Verein „Ökogenuss Waginger See“ gegründet. In loser Folge stellen wir Betriebe aus der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel vor, die sich auf diesem digitalen Bio-Bauernmarkt präsentieren.
Mehr Infos dazu gibt es unter
Homepage: https://oeko-genuss.de
Mail: info@oeko-genuss.de
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Region: Waginger See - Rupertiwinkel