Erstes Wildbienenhaus aufgestellt!

Mehr Struktur in der Flur durch FLURNATUR

Projekt: Mehr Artenvielfalt im Würzburger Westen

Fünf Personen stehen vor und neben einem Wildbienenhaus in Kleinrinderfeld im Sonnenschein.

Wildbienenhaus
© Harald Engbrecht

Pünktlich zum Auftakt der Brutsaison steht in Kleinrinderfeld das erste Imma-Wildbienenhaus, gefördert über das FlurNatur-Programm des ALE Unterfranken.

In Deutschland leben rund 560 verschiedene Wildbienenarten, die Hälfte von ihnen steht bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Wildbienen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung und ihr Schutz ist daher ein wichtiges öffentliches Anliegen.
Um sich ernähren und fortpflanzen zu können, benötigen Wildbienen eine strukturreiche Landschaft. Die beliebten Insektenhotels, die man in Bau- und Gartenmärkten findet, sind oft nicht oder nur teilweise als Brutstätte für Wildbienen geeignet. Eine Ausnahme stellen die Imma-Wildbienenhäuser der Hettstädterin Ellen Roether dar. Als zertifizierte Bestäubungsimkerin und Mauerbienen-Züchterin besitzt sie fundiertes Wissen um die Ansprüche von Wildbienen. In Verbindung mit einer Ausbildung zur Schreinerin entstehen formschöne und stabile Wildbienenhäuser, die gut geeignet sind, zusätzliche Struktur in die Landschaft zu bringen. Hier greift das neue Förderprogramm zu Struktur- und Landschaftselementen des Amts für Ländliche Entwicklung, kurz Flur-Natur genannt. (ganzer Artikel im Anhang als PDF)
Auf dem Foto von links nach rechts:
Herr Armin Amrehn, 1. Voritzender BN Ortsgruppe Kleinrinderfeld
Herr Jochen Diener, Allianzmanager Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen e. V.
Frau Natascha Engert, 1. Vorsitzende Obst- und Gartenbauverein Kleinrinderfeld e. V.
Herr Harald Engbrecht, 1. Bürgermeister Gemeinde Kleinrinderfeld
Herr Wolfgang Schölch, Gemeinderat und Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde Kleinrinderfeld

Weitere Infos zur bunten Welt der Wildbienen auf oekolandbau.de

05.03.2021

Region: Landkreis Würzburg

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