Mehr Tierwohl in der Schlachtung

Mobile Schlachtanlage in Kipp-Koffer-Modul

Projekt: Direktvermarktung im Würzburger Westen , Entwicklungsperspektive Ökolandbau im Waldsassengau

Die Milchkühe vom Familie Klischewski können im Sommer jederzeit vom Laufstall direkt raus auf die Weide gehen.
© Biohof Klischewski

Neues System ermöglicht streßfreieres Schlachten bzw. hofnahe/regionale Schlachtungen.

Das Kipp-Koffer-Modul ist eine kleine und handliche, voll-mobile Universal-Profi-Schlachtanlage, mit der EU-Anforderungen für Schlachtbetriebe eingehalten werden. Sie kann je nach Zusatzausrüstung (Zusatz-Module), zum Schlachten von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden, usw. eingesetzt werden. Für Geflügel gibt es eigene mobile Schlachtanlagen.

Die neu entwickelte "voll-mobile Schlachtanlage im Kipp-Koffer-Modul" hat den entscheidenden Vorteil, dass diese mit allen bisher bekannten und zugelassenen "teil-mobilen Schlachtanlagen" kombinierbar ist. Denn alle bisher bekannten "teil-mobilen Schlachtanlagen" haben den Nachteil, dass damit die Tiere auf der Weide oder auf einem Hof nur betäubt und entblutet werden können. Danach müssen die toten Tierkörper (in der Regel innerhalb von max. ca. 60 Minuten) in einen regulären Schlachthof gebracht werden, welcher dann auch schon einmal 50-100 km entfernt sein kann. Mit dieser Art und Weise hat man zwar den lebenden Tieren den Transport erspart und damit auch das dadurch entstandene Leiden, die Tiertransporte an sich werden leider nicht überflüssig.