Imkern für die Vielfalt

Blühfläche-AÖ
© Foto: Daniel Delang

Imker und Landwirte wieder näher zueinander bringen, liegt den beiden Bio-Imkern Richtmann und Priller sehr am Herzen, denn von einer Zusammenarbeit können beide Seiten profitieren. Nicht zuletzt gewinnt der Verbraucher: Blühende Landschaften, mehr Insekten und hoffentlich bald regionaler Bio-Honig im Handel. Wir sind dran!

Imker und Landwirte wieder näher zueinander bringen, liegt den beiden Bio-Imkern Richtmann und Priller sehr am Herzen, denn von einer Zusammenarbeit können beide Seiten profitieren. Die Bestäubung durch die Bienen erhöht in vielen Fällen den Ertrag der Kulturpflanzen und die Imker profitieren von artenreichem Grünland vor allem in Waldnähe, Blühflächen und blühenden Kulturpflanzen wie Ackerbohne, Erbse und besonders der Durchwachsenen Silphie, da sie dabei helfen kann die Trachtlücke in Mai und Juni zu schließen. Trachtlücke bedeutet, dass die Bienen draußen in der Natur zu wenig Blüten finden. Deshalb müssen die Imker zufüttern, was zum einen teuer und zum anderen arbeitsaufwendig ist.
Wir als Öko-Modellregion sehen in dem Engagement der Imker eine Chance für die Landwirtschaft sich aktiv für die Insekten einsetzen. Denn auch wenn das Ziel die Förderung der Honigbiene ist, so können auch andere Bestäuber von mehr Blüten in der Landschaft profitieren. Um diese Kooperationen zwischen den Imkern und Landwirten auf den Weg zu bringen und alles sinnvoll zu organisieren möchten wir alle interessierten Landwirte und Imker zu der Arbeitsgruppe Honig einladen.
Parallel dazu sind wir auf der Suche nach neuen Vermarktungswegen für den Bio-Honig aus unserer Region.



Kontakt
Annalena Brams
Projektmitarbeiterin
Telefon: +49 8671 502 765
Mobil: +49 172 29 59 672
annalena.brams@lra-aoe.de

Juni 2020

Region: Inn-Salzach