Inn-Salzacher Bio-Weiderind

Den Kreislauf Bio-Milch und Bio-rindfleisch wieder schließen

Fleckvieh
© Foto: Daniel Delang

Wussten Sie, dass eine Kuh jedes Jahr ein Kälbchen bekommt, damit Sie gemolken werden kann? Die weiblichen Kälbchen werden dann zum Großteil aufgezogen um den Platz von austretenden Kühen aus der Herde einzunehmen. Doch was passiert mit den männlichen Kälbern, die nicht zur Milcherzeugung genutzt werden können?

Wussten Sie, dass eine Kuh jedes Jahr ein Kälbchen bekommt, damit Sie gemolken werden kann? Die weiblichen Kälbchen werden dann zum Großteil aufgezogen um den Platz von austretenden Kühen aus der Herde einzunehmen. Doch was passiert mit den männlichen Kälbern, die nicht zur Milcherzeugung genutzt werden können?

Diese Tiere werden in aller Regel verkauft um auf anderen Betrieben gemästet zu werden. Die Milchviehbetriebe auf denen sie geboren werden, können diese Aufgabe wegen des zusätzlichen Arbeitspensums meist nicht leisten. Das Dramatische ist allerdings, dass die allermeisten Bio-Bullenkälber auf dem konventionellen Markt verkauft werden müssen und ihnen damit unter Umständen weite Transportwege bevorstehen. Ein Zusammenschluss junger Bio-Milchviehhalter in der Region findet: Das muss auch anders gehen! Sie möchten ihre Bio-Bullenkälber und alle weiblichen Kälber, die nicht in die Milcherzeugung gehen, nicht mehr konventionell vermarkten und auf eine weite Reise schicken. Anfangs im eigenen Betrieb und später dann in Zusammenarbeit mit Bio-Mastbetrieben vor Ort sollen die Tiere in ihrer Heimat gemästet und auch vor Ort verkauft werden.

Helfen Sie mit, den Tieren ein Leben in einem Bio-Stall vor Ort zu ermöglichen und ihnen damit weite Transportwege zu ersparen. Unterstützen Sie diese engagierten Landwirte demnächst durch Ihren Einkauf!


Projektbezogene Termine:



Kontakt
Amira Zaghdoudi
Projektmanagerin
Telefon: +49 8671 502 765
Mobil: +49 173 348 7522

April 2020

Region: Inn-Salzach