Wertschöpfungsnetz Bio-Getreide


© unsplash.com (Warren Wong)

Dinkel, Hafer, Gerste und allen voran natürlich Weizen - Getreide prägt unser Landschaftsbild und füllt unsere Teller wie kaum ein anderes Produkt. In den letzten Jahren ist der Anbau von Biogetreide in Deutschland zunehmend gestiegen. Und auch die Nachfrage nach Bioproduktion nimmt immer weiter zu. Doch vom Feld bis auf den Teller ist es ein weiter Weg. Angefangen von Produktion über Lagerung, Verladung und Transport, Weiterverarbeitung, bis hin zur Vermarktung sind viele Akteure beschäftigt. Ziel der Öko-Modellregion ist es mit ihnen ein stabiles Netz zur Versorgung der Region mit biologisch hochwertigen Produkten zur knüpfen und die Getreidefelder der Fränkischen Schweiz nachhaltig zu bewirtschaften.

Die Fränkische Schweiz ist stark von kleinbäuerlichen Strukturen geprägt. Das macht die Landschaft strukturreicher, was wiederum die Biodiversität fördert. Diese Vielfalt kann außerdem zur Krisenfestigkeit des regionalen Versorgungsnetzes beitragen, da eventuelle Ausfälle von anderen Mitwirkenden kompensiert werden können.
Jedoch führen regionenübergreifende Klimaveränderungen wie verstärkt auftretende Dürren zu Ernteausfällen. Globale Preisschwankungen erschweren den sicheren Absatz. Komplexe Förderstrukturen erfordern viel Zeitaufwand, um Unterstützung zu bekommen. Diese Faktoren stellt vor allem die kleinen Betriebe vor große Herausforderungen.
Um die Produktion von Biogetreide zu erhalten und für die zukünftige Nachfrage auszubauen, unterstützt die Öko-Modellregion deshalb den Ausbau der regionalen Wertschöpfungsnetze in der Fränkischen Schweiz und möchte so Anreize zum Anbau und der Verarbeitung von biologisch angebautem Getreide schaffen.

Wenn Sie mit Ihrem Betrieb Interesse daran haben Teil des Projekts zu werden, melden Sie sich gerne bei uns!


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Januar 2020

Region: Fränkische Schweiz