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Die 3-teilige Serie „Biologische Vielfalt in der Steinwald-Allianz“

Obstbaumpflegeschnitt, Böschungen und Ortsbildverschönerungen waren die Themen

Projekte: Erlebnisse in der Öko-Modellregion Steinwald, Biodiversität - Biologische Vielfalt fördern
Mehrere Leute welche orange gekleidet sind stehen vor einem Ranger
Start der 3-teiligen Serie
© Steinwald-allianz

Teil 1: Der fachgerechte Obstbaumpflegeschnitt

Zum Auftakt wurden Bauhofmitarbeiterinnen und Bauhofmitarbeiter sowie weitere Interessierte zu einer praxisorientierten Schulung eingeladen, bei der der fachgerechte Schnitt von Obstbäumen im Mittelpunkt stand.

Die Veranstaltung richtete sich an kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der Pflege öffentlicher Grünflächen betraut sind, ebenso wie an Landwirte und weitere Interessierte, die ihre Kenntnisse im Bereich der Obstbaumpflege vertiefen wollten.

Ziel der Schulung war es, den Teilnehmenden die Grundlagen und Techniken des fachgerechten Obstbaumschnitts zu vermitteln. Dabei wurde sowohl auf junge als auch auf ältere Obstbäume eingegangen. Der richtige Schnitt fördert nicht nur Wachstum und Fruchtbildung, sondern trägt auch zur Erhaltung der Artenvielfalt in Streuobstwiesen bei. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden eine Einweisung in die sichere Handhabung der hierfür erforderlichen Werkzeuge.

Teil 2: Fachgerechte Pflege von Böschungen und Gräben – Kreuzotterschutz im Steinwald

Dieses Thema wählte die Steinwald-Allianz gemeinsam mit Jonas Ständer vom Naturpark Steinwald für den zweiten Schulungstermin der Fortbildungsreihe für kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Bei Mäharbeiten kann es immer wieder vorkommen, dass Bauhofmitarbeitende auf Tiere wie die Kreuzotter treffen. Ziel der Veranstaltung war es daher, durch fachliche Informationen von Andreas Schmiedinger einen wirksamen Schutz dieser Tiere zu ermöglichen.

Nachdem Jonas Ständer und Andreas Schmiedinger wertvolle Einblicke in die Lebensweise der Kreuzotter gegeben hatten, demonstrierte der Referent praxisnah die schonende Mahd mit der Sense. Anschließend konnten die Teilnehmenden selbst Hand anlegen und das Dengeln, Schärfen und Mähen mit der Sense ausprobieren. Dabei zeigte sich, dass diese traditionelle Mähweise mit etwas Übung auch im Arbeitsalltag sinnvoll eingesetzt werden kann.

Ein fachlicher Austausch rundete die praxisnahe Veranstaltung ab, die dank der Zusammenarbeit der Organisatoren und der Gemeinde Fuchsmühl ermöglicht wurde. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Teil 3: Ein Ort legt seine Schätze frei – Rundgang mit fachlichem Austausch

Unter dem Motto „Ein Ort legt seine Schätze frei“ fand am vergangenen Dienstag der dritte Teil der Veranstaltungsreihe statt. Im Mittelpunkt stand ein Rundgang durch Legenfeld, bei dem kommunale Praktikerinnen und Praktiker sowie Fachleute den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven der örtlichen Dorfentwicklung diskutierten.

Die fachliche Begleitung übernahmen Corinna Franz und Sabrina Benker vom Amt für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Dorfentwicklung kein statischer Zustand ist, sondern ein fortlaufender Prozess, der von Engagement, Ideen und gemeinsamer Gestaltung lebt.

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