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Zwei neue Öko-Modellregionen können loslegen

Staatsministerin Kaniber überreichte Ernennungsurkunden

Urkundenübergabe
Staatsministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Stadtdirektor Boris Schwartz (1. v. l.), Max Keil (2. v. l.), Landrat Sebastian Straubel (4. v. l.) sowie Eileen Gerstner (5. v. l.).
© StMELF Judith Schmidhuber

"Setzen Sie Ihre überzeugenden Konzepte mit Tatkraft und Augenmaß um. Dann können auch Sie zu bayerischen Vorbildregionen in Sachen Ökolandbau werden", so Kaniber. Die Vertreter der zwei Regionen hatten sich im vergangenen Jahr beworben und konnten die Jury mit den eingereichten Konzepten überzeugen. Insgesamt gibt es nun bayernweit 36 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Sie bestehen aus 1021 Kommunen und decken 43 Prozent der Landesfläche ab. Die Öko-Modellregionen sind ein wichtiger Bestandteil des Landesprogramms "BioRegio 2030". Ziel des Programms ist es, den Ökolandbau in Bayern deutlich voranzubringen. Der Freistaat fördert die lokalen Bündnisse in den kommenden drei Jahren über die Ämter für Ländliche Entwicklung. 75 Prozent der Kosten für den jeweiligen Projektmanager werden vom Freistaat übernommen, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft drei Jahre und kann um weitere zwei Jahre verlängert werden. Das Gesamtfördervolumen für die Öko-Modellregionen beträgt über drei Millionen Euro pro Jahr.

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