Koordiniert wurde die Bio-Regio-Woche vom Ernährungsrat Oberfranken. Insgesamt lieferten landwirtschaftliche Betriebe aus ganz Oberfranken – darunter auch aus dem Landkreis Coburg – ihre Produkte an sieben Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Die Öko-Modellregion Coburg Stadt und Land unterstützte die Vorbereitungen gemeinsam mit den weiteren oberfränkischen Öko-Modellregionen und war insbesondere an der Vernetzung regionaler Erzeugerbetriebe beteiligt.
„Wir freuen uns sehr, dass sich auch Einrichtungen aus Coburg an der Bio-Regio-Woche beteiligt haben. Jede Mahlzeit mit bio-regionalen Zutaten stärkt die heimische Landwirtschaft und zeigt, dass hochwertige Lebensmittel aus unserer Region auch in der Gemeinschaftsverpflegung ihren Platz haben. Genau solche Kooperationen möchten wir als Öko-Modellregion weiter voranbringen“, sagt Hanna Fischer, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Coburg Stadt und Land.
Die Bio-Regio-Woche verfolgt das Ziel, regionale Bio-Erzeuger und Großküchen zusammenzubringen und den Einsatz heimischer Bio-Lebensmittel in Kitas, Schulen, Mensen und Betriebskantinen zu fördern. Damit werden regionale Wertschöpfungsketten gestärkt, Transportwege verkürzt und die Vielfalt oberfränkischer Lebensmittel für viele Menschen erlebbar gemacht.
Ein weiterer Schritt in diese Richtung war in diesem Jahr die Nutzung der Online-Plattform Marktregio. Über sie konnten die teilnehmenden Einrichtungen ihre Produkte direkt bei den Erzeugerbetrieben bestellen. So entstehen faire und unkomplizierte Vermarktungswege, von denen Landwirtschaft und Gemeinschaftsverpflegung gleichermaßen profitieren.
Die Bio-Regio-Woche macht deutlich, welches Potenzial in einer engen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung und Gemeinschaftsverpflegung steckt. Die Öko-Modellregion Coburg Stadt und Land freut sich, Teil dieser oberfrankenweiten Initiative gewesen zu sein und wird sich auch künftig für den Ausbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten einsetzen.