Unser Ziel ist es, Erzeugerinnen und Erzeuger, Küchen, Caterer, Gastronomie und weitere Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung stärker miteinander zu vernetzen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche regionalen Bio-Produkte verfügbar sind, sondern auch darum, welche Mengen benötigt werden, wie eine zuverlässige Belieferung funktionieren kann und welche Strukturen dafür notwendig sind.
Eine besondere Herausforderung liegt in der Logistik und Warenverteilung. Regionale Bio-Produkte müssen für Küchen verlässlich, in passenden Mengen und möglichst unkompliziert verfügbar sein. Deshalb möchten wir gemeinsam mit den Beteiligten bestehende Strukturen betrachten, Bedarfe ermitteln und Möglichkeiten für neue Lieferbeziehungen und Kooperationen entwickeln. Der Aufbau eines Warenverteilungsnetzwerks für Caterer und Küchen ist auch als Ziel im Bewerbungskonzept der Öko-Modellregion verankert.
Dabei richtet sich der Blick sowohl auf die Gemeinschaftsverpflegung, etwa in Schulen, Kitas, Betrieben und Krankenhäusern, als auch auf Restaurants und Hotels. Schritt für Schritt sollen so mehr regionale Bio-Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung eingesetzt und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten für die Bio-Betriebe unserer Region geschaffen werden.