Bio-Fleisch

Bio-Fleisch im Einzelhandel

Projekt: Bio-Fleisch aus der Region für die Region

Erzeuger, Verarbeiter und Verkäufer an einem Tisch

Erzeuger, Verarbeiter und Verkäufer an einem Tisch
© Bianca Faber

Nach einem Treffen in großer Runde mit allen Bio-Rinderhaltern aus der Öko-Modellregion folgen nun die ersten Umsetzungsschritte


An einem Infoabend für Bio-Rinderhalter in der Umweltstation des Landkreises in Weismain, organisiert von der Projektmanagerin der Öko-Modellregion Obermain-Jura, Bianca Faber, stellte die Familie Werner von Edeka Werner, ihr Interesse an regionalen Bio-Fleisch vor. Dieser Vermarktungsweg war für die meisten anwesenden Landwirte neu und traf auf großes Interesse. Einige Bio-Landwirte meldeten sich umgehend bei Bianca Faber, der Projektmanagerin der Öko-Modellregion Obermain-Jura, um sich am Aufbau einer Verarbeitungs- und Vermarktungskette zu beteiligen.

Dirk Grühn, Geschäftsführer des Schlachthofes in Kulmbach, berichtete an dem Infoabend, dass die Zahl der Bioschlachtungen in den letzten Jahren zugenommen hat, jedoch diese nur selten in der Region vermarktet werden. Genau da möchte die Öko-Modellregion ansetzen und Produzenten und Abnehmer aus der Region zusammenbringen.

Unter den ersten Interessenten der Bio-Landwirte war die Familie Tzschoppe aus Eben bei Burgkunstadt. Bei einem zweiten Treffen in kleinerer Runde konnte sich die Christian Werner auf dem Hof in Eben davon überzeugen wo die Tiere auf der Weide stehen und wie viel Platz ihnen zur Verfügung steht. Auf dem Hof wurde direkt ein Schlachttermin mit allen Beteiligten ausgemacht und Werner erwartet in ein paar Wochen das erste Bio-Rindfleisch aus der Region, um es den Kunden in seinen Lebensmittelmärkten anzubieten. Das Fleisch muss vor dem Verkauf noch ca. 5-6 Wochen reifen und ist danach an den Frischetheken erhältich.

Familie Tzschoppe vermarktet ihre Produkte wie Eier und Nudeln bis jetzt nur ab Hof und freut sich, dass die Bevölkerung in Zukunft ihren täglichen Bedarf an Bio-Fleisch an mehreren Standorten im Landkreis decken kann.
„Ökologischer, regionaler und nachhaltiger kann man kein Fleisch kaufen“, so Bianca Faber. „Das Rind vom Biohof wird im nächstgelegenen Schlachthof geschlachtet und im Landkreis vermarktet.“ Dann liege der Ball beim Kunden. Wenn der Absatz erfolgreich ist, könnten bald mehr Bio-Landwirte aus der Region ihre Produkte an den Lebensmitteleinzelhandel vermarkten.
Ab wann das Fleisch in den Märkten erhältlich ist wird in den nächsten Wochen noch genau bekannt gegeben.



Bei weiteren Fragen zur Öko-Modellregion wenden Sie sich an:

Kontakt: Bianca Faber,
Landratsamt Lichtenfels,
Kronacher Straße 32,
96215 Lichtenfels;
E-mail: bianca.faber@landkreis-lichtenfels.de;
Tel. 0173-3178470

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25.09.2020

Region: Obermain-Jura