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Wirte und Direktvermarkter knüpften wertvolle Kontakte

Speed-Dating "Wirt trifft Direktvermarkter" war ein voller Erfolg

Direktvermarkterin Julia Seitz im Gespräch mit Küchenchef Robert Seitz.
Direktvermarkterin Julia Seitz im Gespräch mit Küchenchef Robert Seitz.
© Sandra Foistner

Alle Gastrobetriebe und Direktvermarkter im Landkreis wurden zum Vernetzungstreffen eingeladen. Der Plan war, dass jeder Direktvermarkter jeden Gastronomen oder Küchencherf in einem neunminütigen Zeitfenster kennenlernen konnte.
Neun Erzeuger und acht Gastronomen aus dem Landkreis folgten der Einladung zum Speed-Dating, um sich kennenzulernen und sich zu (bio)regionalen Produkten auszutauschen.
Die Direktvermarkter waren durchwegs sehr gut vorbereitet - sie hatten Flyer und Präsentationen ihrer Betriebe und Betriebsablaufe dabei, die sie den Gastronomen vorstellten. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch oder Getreideprodukte als Anschauungsmaterial und Kostproben machten das unternehmerische Engagement der Direktvermarkter noch zugänglicher. 

Mattias Ochsenkühn, Rinderhalter aus Tyrolsberg reichte auf kleinen Tellern angerichtetes Carpaccio, das die Gastronomen genüsslich verkosteten. Alexandra Inzenhofer hat sich auf den Anbau von Quino und Buchweizen spezialisiert und bot frisch gebackene Kuchen mit Mehl des o.g. Pseudogetreide an. 
Die Direktvermarkter boten eine Pallette bio-regionaler Produkte, die sich sehen lassen kann, angefangen vom Biohonig in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Gemüse und Kartoffeln sowie Geflügel, Rind und Wild.

Simone Hierl, stellvertretende Landrätin sprach - in Vertretung von Landrat Willibald Gailler - ein Grußwort. Sie lobte die Arbeit des AELF und der REGINA GmbH im Bereich der Direktvermarktung und die Herausgabe der Direktvermarkterbroschüre für den Landkreis.

"Es war für Wirte und Direktvermarkter eine gute Möglichkeit, zusammenzukommen, weil die gleichen Interessen bestehen", betont Alexandra Inzenhofer, Erzeugerin von Quinoa und Buchweizen, denn "Direktvermarkter wollen regionale Produkte verbreiten und Gastronomen wollen regionale Produkte kaufen". Insgesamt fand die Jungunternehmerin das Speed-Dating "eine richtig coole Sache"!

Gastgebende Location war das bio-zertifizierte Gasthaus "Lauteracher Hof" in Lauterhofen. Steffi Lang und Kai Donhauser, in deren Eigentum das 400 Jahre alte und komplett modernisierte Wirtshaus ist, freuten sich sehr darüber, dass die Veranstaltung in Ihren Räumen stattfand. "Ich wusste nicht, dass es in Lauterhofen so ein tolles Restaurant gibt - ein echter Geheimtipp" war Lisa Schön, Bio-Direktvermarkterin aus Breitenbrunn sichtlich begeistert.

Dass die Gespräche zwischen den Gastronomen untereinander und mit den Direktvermarktern nun nicht abrupt abreißen, das ist nun die große Herausforderung.

Die Gastronomen wünschen sich auf jeden Fall ein Nachfolgetreffen, bei dem auch erarbeitet werden soll, vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Die REGINA GmbH wird damit beauftragt, die sprichwörtlichen "Fäden" mit zusammenzuhalten und die mit dem Speed-Dating angestoßenen Gespräche am Laufen zu halten.

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