Die Initiative für das Projekt ging von der Öko-Modellregion Landshut aus. Ziel ist es, regionale Bio-Produkte stärker in der Gastronomie zu verankern und angehende Fachkräfte frühzeitig für nachhaltig erzeugte Lebensmittel aus der Region zu sensibilisieren. In Zusammenarbeit mit der Schule wurde das Projekt vorbereitet und umgesetzt. Selbst eine Bio-Zertifizierung wurde zusammen mit den Schülern im Unterricht erarbeitet und sie konnten den gesamten Ablauf einer Öko-Kontrolle nach Bio-AHVV selbt miterleben.
Die Schülerinnen und Schüler übernahmen beim Projekt zentrale Aufgaben selbst. Sie planten das Menü, organisierten den Einkauf der Zutaten und setzten die Gerichte in der Schulküche um. Die angehenden Köchinnen und Köche waren für die Zubereitung verantwortlich, während die Auszubildenden aus den Serviceberufen den Gastraum vorbereiteten, den Ablauf des Abends koordinierten und die Gäste betreuten.
Direktvermarkter aus der Region, welche die Berufsschule für den Projektabend belieferten, hatten die Möglichkeit, ihre Betriebe im Foyer vorzustellen.
Bio-Mentor Bittl informierte an diesem Abend in einem Vortrag über das Thema "Bio in der Außerhausverpflegung" und welche Vorteile regionale Bio-Produkte für die Gastronomie mitbringen.
Für die Auszubildenden bot das Projekt die Möglichkeit, theoretische Inhalte aus dem Unterricht praktisch anzuwenden und den Ablauf einer gastronomischen Veranstaltung von der Planung bis zum Service mitzuerleben. Gleichzeitig erhielten die Gäste einen Einblick in die Qualität regionaler Bio-Produkte.
Das Projekt wurde durch eine Öko-Kleinprojektförderung durch das ALE Niederbayern bezuschusst und zeigt beispielhaft, wie berufliche Bildung, regionale Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung miteinander verbunden werden können.