Insgesamt waren 24 Stände aus der Region vertreten, die eindrucksvoll gezeigt haben, wie lebendig und vielseitig die Bio-Region aufgestellt ist. Besonders im kulinarischen Bereich wurde deutlich, was „bio-regional“ bedeuten kann: Landwirte sowie Akteurinnen und Akteure aus der Region sorgten für ein vielfältiges Angebot. So gab es unter anderem Bio-Rindburger vom Flachhof Andres Römert, Bio-Angus-Bratwürste vom Lindenhof in Dittelbrunn sowie ein leckeres Chili sin Carne vom Kindergarten Greßthal. Der Siebenäckerhof aus Niederwerrn versorgte die Besucherinnen mit leckerem Bio-Eis und selbst hergestellten Kartoffelspiralen. Für passende Getränke sorgte das Bio-Weingut Sebastian Huter aus Theilheim mit einer Auswahl an Weinen, während das Schlossgut Obbach selbst mit Kaffee und Kuchen verwöhnte.
Auch für Kinder wurde einiges geboten: Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm rund um das Thema Ökolandbau lud zum Mitmachen und Entdecken ein. Ein besonderes Highlight waren die Streichelponys der Familie Ammon aus Niederwerrn (Wiesmühle), die vor allem bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fanden.
Das Schlossgut Obbach bot dafür die ideale Atmosphäre: ein besonderer Ort, der Genuss, Austausch und Information auf angenehme Weise miteinander verbunden hat.
Auch inhaltlich hatte die Jubiläumsfeier einiges zu bieten. Verschiedene Sprecherinnen und Sprecher aus der Region gaben spannende Einblicke in die Entwicklung und Bedeutung des Ökolandbaus. Ludwig Nätscher, 1. Bürgermeister von Poppenhausen, übernahm die Sprecherrolle für die Öko-Modellregion. Im Anschluss begrüßte Dr. Prof. Andreas Schäfer die Gäste auf seinem Anwesen. Weitere Grußworte sprachen Dr. Anja Weisgerber, Florian Töpper, Landrat des Landkreises Schweinfurt, sowie Mario Götz als Vertreter des Landrates von Bad Kissingen. Auch Claudia Heid von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising würdigte die Bedeutung der Öko-Modellregionen. Julia Gerstberger vom Amt für Ländliche Entwicklung unterstrich zudem die wichtige Arbeit der Öko-Modellregion Oberes Werntal. Besonders gefreut hat uns, dass mit Ankathrin Paar und Anja Scheurich auch zwei frühere Projektmanagerinnen vertreten waren, die die Öko-Modellregion in ihren Anfangsjahren maßgeblich geprägt haben.
Schön war auch das Muttertagsfrühstück der Bäckerei Wolz, für das sich rund 150 Gäste im Vorfeld angemeldet hatten. Das Frühstück war hervorragend organisiert und erhielt viel Lob von den Besucherinnen und Besuchern.
Ein großes Dankeschön gilt Dr. Prof. Andreas Schäfer der uns sein schönes Schlossgut zur Verfügung gestellt hat als auch allen Helferinnen und Helfern die beim Auf und Abbau beteiligt waren, ohne Sie wäre die Versantaltung so nicht möglich gewesen.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert der Ökolandbau im Oberen Werntal ist – und was in zehn Jahren gemeinsamer Arbeit alles entstehen kann.