Köstlichkeiten vom Hofkäse bis zu Apfelpower im Glas
Die ausstellenden Höfe hatten einiges an Hofprodukten zu bieten. Der Patersberghof aus Veitlahm präsentierte sich mit seinen verschiedenen Sorten Hofkäse – dabei ein prämierter Camembert. Für das leibliche Wohl bot der Patersberghof Raclette auf selbstgebackenem Brot an. Am Nebenstand informierte die Patersberghof-Gärtnerei über die Möglichkeit, als Mitglied der solidarischen Landwirtschaft „SoLawi“ regelmäßig mit top-frischem Gemüse versorgt zu werden. Zusätzlich zum Gemüsekorb kann man dort auch Brot und Milchprodukte in eigener Auswahl dazu buchen.
Mit einem mobilen Ofen sorgte Passings Brothof aus Oberdornlach für den Durft von frischem Brot auf dem Markt. Frau Passing hatte extra die dreifache Menge Roggen- und Dinkelbrot aus dem Hofbackhaus mitgebracht. So gab es bis in den Nachmittag hinein frische Ware von Brothof. Eine Besonderheit aus der Streuobstwiese konnte man beim Erlhof aus Ebensfeld probieren und erwerben. Gärtner Nicolas Müller macht auf seinem Hof Äpfel und Birnen aus Streuobstwiesen durch Gefriertrocknung haltbar. Dadurch kann man die konzentrierte Apfel-Power aus der Streuobstwiese das Ganze Jahr über genießen. Nach der Erntesaison wird man die Spezialität auch im Onlineshop des Hofs erwerben können. Einfacher wird es mit dem Einkauf ab Hof mit den Ölen vom Naturkrafthof Seidel aus Wacholder. Ab spätestens November wird der Hof seine Verkaufshütte am Ortseingang von Wacholder öffnen und dort neben Ölen und Vogelfutter vom eigenen Hof auch Hofprodukte von benachbarten Bio-Erzeugern anbieten.
Biberführung und Apfelverkostung
Direkte Naturerlebnisse bot der Stand des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz. Zweimal ging es mit einer interessierten Gruppe Besucher zur Biberführung an den Bach. Auch ein lebensgroßes Exemplar konnte am Stand besichtigt werden – allerdings ausgestopft. In der Streuobstwiese vom Ochsenhof gab es außerdem noch eine Führung mit Erläuterungen zum Wert der Streuobstwiesen in unserer Region. Sie tragen als Lebensraum wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Auf dem Hof zeigte passend dazu Klaus Knorr aus Schmeilsdorf die Sortenvielfalt der Äpfel aus seinen Streuobstwiesen. Mindestens 20 Apfelsorten hatte er frisch gepflügt und die Besucher kosteten sich durch die Geschmacksvielfalt. Weitere Informationen zum Wert unserer Landschaft bot der Stand des Naturparks Fränkische Schweiz, wo die Kinder unter den Besuchern an einer Kinderrallye teilnehmen konnten. Jeder Stand hatte eine Rätselfrage für die kleinen Besucher vorbereitet und nach Beantwortung aller Fragen gab es eine kleine Belohnung. Natürlich war auch mit zwei Spielbereichen für die Beschäftigung der Kleinen gesorgt.
Auch die Schafe fanden den Markt gemütlich
Sehr beliebt bei den Kindern war auch ein Besuch bei den Schafen, die es sich im Garten des Ochsenhofs gemütlich gemacht hatten. Biohof Münch aus Schimmendorf hatte die Schafe mitgebracht, so das hin und wider ein gemütliches Blöken über den Hof schallte. Offenbar fühlten sich auch alle anderen Besucher auf dem Ochsenhof wohl, denn der Biergarten war die ganze Zeit über gut gefüllt und die Schlange am Stand für die Lamm-, Wild- und Schweinebratwürste wollte den ganz Tag über nicht abreißen. So herrschte bis zu den letzten Sonnenstrahlen ein gemütliches Beisammensein im Garten des Ochsenhofs und viele Besucher aus der Region hatten die Gelegenheit genutzt, Bio-Produkte von Höfen aus der Region kennen zu lernen und vor allem auch zu kosten und mit den Erzeugern zu sprechen.