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Bio-Brotbox Aktion 2026

220 Schüler erhalten eine leuchtendgelbe Box als Erinnerer für eine gesunde Brotzeit

Projekt: Öko? Logisch!
ein gezeichnetes Bild mit Kindern beim Frühstücken
Poster der Bio-Brotbox Aktion
© IKOM Stiftland und Bio-Brotbox

Bio-Brotbox bringt ein Stück Bauernhof in die Schule

Für die Erstklässler begann der Oktober mit einer besonderen Überraschung: Jedes Kind bekam eine Bio-Brotbox. Doch die Box ist mehr als nur eine praktische Frühstücksbox – sie soll die Kinder auch im Alltag immer wieder daran erinnern, wie wichtig gesunde Lebensmittel und ihre Herkunft sind.

Gefüllt war die Box mit einer Scheibe Brot, einer Möhre, einem Stück Käse, einem Teebeutel und einem kleinen Döschen Streichwurst – selbstverständlich alles in Bio-Qualität. Doch bevor die Kinder ihre Box in Empfang nehmen durften, ging es zunächst um eine spannende Frage: Warum beginnt die Schule eigentlich immer im September?

Die Antwort liegt weit in der Vergangenheit. Früher gab es deutlich mehr Bauernhöfe und viele Kinder mussten während der Erntezeit auf den Höfen mithelfen. Maschinen, die heute viele Arbeitsschritte schnell und effizient erledigen, gab es noch nicht. Die Ernte war deshalb echte Handarbeit und eine arbeitsreiche Zeit für die ganze Familie. So entstanden die langen Sommerferien – und bis heute starten die Kinder nach den Ferien im September in ein neues Schuljahr.

Anhand eines kleinen Tafelbildes erfuhren die Erstklässler außerdem, dass auch Landwirtinnen und Landwirte jeden Tag ihre ganz eigenen „Hausaufgaben“ haben: Sie kümmern sich um ihre Tiere, versorgen die Pflanzen und bereiten im Herbst die Felder für die nächste Saison vor.

Dabei wurde deutlich: Mit der Ernte endet das Bauernhofjahr – und gleichzeitig beginnt bereits das neue. Wenn die Früchte der Arbeit eingebracht sind, werden die Felder für die nächste Aussaat vorbereitet. Ein Kreislauf, der jedes Jahr aufs Neue beginnt.

Die Bio-Brotbox soll die Kinder nun durch ihren Schulalltag begleiten – als Erinnerer daran ein gesundes Frühstück einzupacken und wo unsere Lebensmittel herkommen, wie viel Arbeit dahintersteckt und warum regionale und ökologische Landwirtschaft wichtig ist.

Das Projekt beginnt weit vor dem Austeilen. Nachdem Im April/Mai die Schuleinschreibungen vorbei sind, werden die Direktoren vom Projektmanagement angeschrieben. Mit einer Abfrage ob sie auch im kommenden Schuljahr dabei sein wollen und mit der Meldung wie viel Erstklässler im September erwartet werden. Wenn alle Schulen sind zurückgemledet haben, beginnt die Bestellung. Sobald die Boxen da sind, werden die Termine mit den Schulen abgestimmt. Stehen diese, wird geplant, wann eingekauft und gepackt wird. Alles soll frisch sein! Die Herausforderungen sind nicht wenige, jedoch wenn Kindern sich freuen, mit einem Lächeln danke sagen und bei der kleinen Frage- und Erzählrunde mitmachen lohnt es sich immer wieder!

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