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Bio-Genuss durch Muskelkraft

Zwischen Kirta-Bier, Bauernmarkt und fruchtigem Fahrspaß

Projekte: Landwirte-Verbraucher-Dialog, Direktvermarktung stärken
Mit dem Smoothie-Fahrrad der Öko-Modellregion entsteht ein köstlicher Bio-Saft
Der Öko-Modellregion-Smoothie aus regionalem Obst und einem kräftigen Tritt
© Babette Ellen Koci

Was vor mehr als 50 Jahren als kleiner Handwerkermarkt begann, ist längst zu einem großen Brauereifest geworden, dass neben den Einheimischen auch die Münchnerinnen und Münchner zahlreich ins Umland lockt. Alljährlich am 2. Oktober-Wochenende treffen sich in Aying regionale Erzeuger, Kunsthandwerker und Kirta-Fans, um gemeinsam zu feiern, zu ratschen und zu genießen.

Beim Großen Kunsthandwerker- und Bauernmarkt boten viele regionale Betriebe ihre Produkte an. Auch die Öko-Modellregion war mit einem Stand vertreten. Gleich drei Bio-Betriebe aus Feldkirchen-Westerham hatten ihre Produkte im Gepäck. Es gab Bio-Äpfel und Saft vom Obsthof Rass, heimische Aroniabeeren-Produkte vom Haagerbauer, sowie Koroneiki-Olivenöl, um dessen Herstellung und Verkauf sich Niko Faßnacht von Feldkirchen-Westerham aus kümmert.

Auch zwei Bio-Bäckereien aus der Öko-Modellregion waren mit von der Partie. Die Bäckerei Steingraber aus Vagen verwöhnte die Besucherinnen und Besucher mit einem großen Stand gleich neben dem Festzelt und auch die Fritz Mühlenbäckerei, deren Backstube genau gegenüber der Ayinger Brauerei liegt, war das ganze Wochenende über geöffnet.

Das Bier-Karussell vor dem großen Festzelt drehte sich gemütlich und fesch herausgeputzte Manderl und Weiberl genossen das traditionelle Ayinger Kirtabier und die vielen bayerischen Schmankerl und süßen Jahrmarkt-Klassiker.

Die Jugend entdeckte jedoch schnell den Stand der Öko-Modellregion für sich und den köstlichen Bio-Smoothie, den man sich hier ganz ohne Strom mit Hilfe eines Smoothie-Fahrrads „erradeln“ konnte. Ausschließlich mit der Kraft der Pedale vereinten sich hier regionale Bio-Äpfel vom Obsthof Rass und Haagerbauer Aroniabeeren einem geschmeidigen Saft. Die Jugend gab alles und so drehten sich die Reifen des aufgebockten Rads derart rasant, dass es einem beim Zuschauen auch ohne Bier-Karussell schwindelig werden konnte. Schnell bildeten sich Trauben von Menschen vor dem Stand und nun staunten auch die Großen über die wunderbare Mechanik und den fruchtigen Genuss. Der Öko-Modellregion-Smoothie überzeugte nicht nur geschmacklich, sondern zeigte ganz nebenbei, wie gut regionale Bio-Produkte zusammenpassen. Begeistert trugen sich etliche Besucherinnen und Besucher gleich in den Newsletter der Öko-Modellregion ein, um in Zukunft keine der Bio-Erlebnis-Veranstaltungen zu verpassen.

So wurde der Ayinger Bräu-Kirta für die Öko-Modellregion zu einem gelungenen Abschluss eines ereignisreichen Sommers. Bei Aktionen wie Weide-Austrieb, Hofradltouren, Bauernhofkino oder Familienfest am Bauernhof konnten Interessierte die regionale Landwirtschaft aus nächster Nähe kennenlernen. Der Auftritt in Aying machte noch einmal deutlich wie viel Vielfalt, Engagement und Genuss in den Bio-Betrieben vor der eigenen Haustür stecken.

Und die Ideen gehen den beiden Managerinnen der Öko-Modellregion Angelika Gsellmann und Babette Ellen Koci so schnell nicht aus. Auch künftig soll die regionale Bio-Landwirtschaft sichtbar und erlebbar werden – am liebsten dort wo Menschen zusammenfinden, Neues entdecken und miteinander ins Gespräch kommen. Viele weitere Ideen warten schon auf ihre Umsetzung. Dass dabei jedes Mal ein paar neue Newsletter-Abonnenten dazu kommen, ist ein schöner Nebeneffekt.

Wer noch keine Gelegenheit hatte sich dafür anzumelden und keine der kommenden Veranstaltungen der Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying verpassen möchte, kann das hier noch tun.

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