1.500 Streuobstbäume im Projekt
Das Streuobstprojekt der Öko-Modellregion umfasst mittlerweile ca. 1.500 Hochstammbäume in unserer Region. Durch die Bio-Zertifizierung ist es möglich, den Besitzern der Streuobstwiesen einen höheren Preis für das Mostobst zu zahlen – so entsteht mehr Motivation, die Wiesen auch weiterhin zu pflegen und als wertvolle Bestandteile unserer Landschaft zu erhalten. Der große Wert von Streuobstwiesen ist ja mindestens seit der Volksbefragung „rettet die Bienen“ bekannt und der Erhalt von Streuobst wird von der Staatsregierung auf vielfältige Weise gefördert. Aus diesem Grund hatte auch die Öko-Modellregion vor fünf Jahren das Streuobstprojekt im Landkreis ins Leben gerufen. Zur Teilnahme anmelden kann sich jeder Besitzer einer Streuobstwiese mit mindestens 10 Äpfelbäumen. Auskunft dazu gibt es beim Projektmanager Stefan Janssen unter Tel. 09571-183470 (Di. – Do.).
Walnüsse, Hausgemachtes, Gemüse
Neben Streuobstprodukten konnten die Besucher an etlichen Ständen auch Leckeres aus der Hofküche erstehen. Dutzende Sorten Fruchtaufstriche konnten probiert und erworben werden. Dazu Eingemachtes aus dem Bauerngarten genauso wie die letzten Herbstgemüse des Jahres. Besonders nachgefragt waren auch Walnüsse, die von mehreren Erzeugern aus eigener Ernte angeboten wurden. Vom Biolandhof Kremer konnte man außerdem verschiedene Getreide, Linsen und Mehle einkaufen, die sonst zusammen mit frischen Eiern in der Selbstbedienungskiste am Ortseingang von Roth angeboten werden. Angesichts des am Vormittag noch recht regnerischen Wetters erfreute sich auch ein Stand mit warmem Apfelpunsch großer Beliebtheit. Wer mehr innere Wärme brauchte oder ein hochwertiges Geschenk benötigte, konnte dort auch Obstbrände erwerben. Richtig voll wurde es dann in der Bärengasse, als am frühen Nachmittag die Sonne noch wärmende Strahlen schickte – offenbar hatten viele nur darauf gewartet, um sich auf den Weg zum Streuobstmarkt zu machen.