Klimaanpassung in der Landwirtschaft - Was Landwirte bei der Anpassung hemmt und welche Unterstützung sie benötigen

Online - Veranstaltung

Projekt: Information und (Bewusstseins-)Bildung

© Verwaltung für ländliche Entwicklung

Anfang November nahmen rund 70 Interessierte aus Praxis, Verwaltung und Forschung am ersten Seminar zum Thema „Was Landwirte bei der Anpassung hemmt und welche Unterstützung sie benötigen“ teil. Ein erstes Stimmungsbild zeigte die Befragung von 15 Landwirtinnen und Landwirten aus der Rhön, durchgeführt von der Universität Würzburg. Sowohl die Risikoeinschätzung und Erfahrungen mit Klimafolgeschäden, als auch die Erwartungen an die Wirksamkeit von Maßnahmen, hatten bei den Befragten Einfluss auf eine Umsetzung. Bekannte Maßnahmen wurden tendenziell häufiger umgesetzt. Der gezielte Wissenstransfer und Austausch scheint ein wichtiger Punkt zu sein.
Eine bayernweiten Umfrage von Wissenschaftlern der Universität Bayreuth zeigte, dass sich die Wahrnehmung des Klimawandels – im Sinne von Ertragsgewinnen und -verlusten – innerhalb von Bayern unterscheidet. Dennoch wurden die zukünftigen Folgen des Klimawandels auf die Flächen, als überwiegend schlecht eingeschätzt. Gleichzeitig nannten die befragten Landwirte zahlreiche Vorschläge zur Klimaanpassung: Die Top 10 der Maßnahmen fielen in die Handlungsfelder Sorten-/ Artenwahl, Humusaufbau und Wasserhaushalt. In der abschließenden Diskussion war man sich einig: Klimaanpassung kann nur durch eine gelungene Kombination an Maßnahmen, z.B. aus Diskussions- und Fachveranstaltungen, finanziellen Anreizen und Vorgaben funktionieren.
Die Aufzeichnung finden Sie hier.

08.01.2021

Region: Rhön-Grabfeld