Ein starkes Netzwerk ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Öko-Modellregion. Deshalb möchten wir zunächst die relevanten Akteure in unserer Region kennenlernen, erfassen und sichtbar machen. Dazu gehören landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Verarbeitung, Lebensmittelhandwerk, Handel, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bildungseinrichtungen und weitere Institutionen.
Dabei geht es nicht allein darum, Kontakte zu sammeln. Wir möchten herausfinden, wer welche Produkte, Erfahrungen und Möglichkeiten mitbringt, wo Bedarfe bestehen und welche Akteure voneinander profitieren können. Die Öko-Modellregion versteht sich dabei als Plattform und Impulsgeberin, die Kontakte herstellt und neue Kooperationen anstößt. Ziel ist es, dadurch auch neue Vermarktungs- und Kooperationsmöglichkeiten für regionale Bio-Produkte zu schaffen.
Genauso wichtig wie der Aufbau ist die langfristige Pflege des Netzwerks. Persönlicher Austausch, regelmäßige Begegnungen und gemeinsame Formate sollen dazu beitragen, dass aus ersten Kontakten tragfähige Beziehungen und im besten Fall konkrete Projekte entstehen.
So möchten wir Schritt für Schritt ein Netzwerk schaffen, in dem Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Verbrauch stärker zusammengedacht werden – und in dem gemeinsam neue Ideen für mehr Bio aus der Region entwickelt werden.