Haben alternative Bodenanalysemethoden und die entsprechenden Düngungen (Unterfrauner, Albrecht-Kinsey, EUF) einen größeren Effekt auf den Ertrag und die Qualität als die Düngung nach VDLUFA? Dieser Frage gehen wir an der LWG seit 2018 in einem Langzeitdüngeversuch nach. Hier werden die Ergebnisse aus bisher 8 Jahren vorgestellt.
Dass eine Zwischenfrucht sich auch im Gewächshaus gut macht, konnten wir bereits in den Vorjahren sehen. Ob die Winterbegrünung positive Effekte auf das Mikrobiom haben kann und ob es gelingen kann, pilzliche Erreger im Boden damit zu reduzieren, wird weiter untersucht. Berichtet wird über den aktuellen Zwischenstand der laufenden Versuche.
Kann eine minimale Bodenbearbeitung im Gemüsebau gelingen und welche Vor- und Nachteile bringt sie mit sich? Dieser Frage wird im Rahmen eines Langzeitversuchs seit 2023 nachgegangen, bei dem der sogenannte „Geohobel“ zum Einsatz kommt. Neben der Auswirkung auf verschiedene Sä- und Pflanzkulturen werden auch Effekte auf die Bodenchemie, -physik und -biologie untersucht. Die aktuellen Ergebnisse aus der Saison 2025 werden hier vorgestellt.
Die Beikrautregulierung in der Säzwiebel ist ein wichtiger aber zugleich aufwendiger Teil der Kulturführung im ökologischen Anbau, da neben Maßnahmen wie der Maschinenhacke und Abflammen in der Regel auch viele Stunden Handjäte nötig sind. Eine Alternative dazu bietet der Einsatz des Striegels. Doch wie gut verträgt die Säzwiebel einen intensiven Striegeleinsatz? Dieser Frage sind wir im Jahr 2025 mit einer Art „Zwiebel-Stresstest“ nachgegangen. Es wurden verschiedene Striegelvarianten miteinander verglichen und die Auswirkungen auf den Ertrag bonitiert. Die Erkenntnisse teilen wir gerne mit Ihnen.
Das Ziel des additiven Intercroppings ist es, die Biodiversität in den Kulturlandschaften zu erhöhen und Pflanzenschutzmaßnahmen aufgrund einer ausgeprägten Nützlingspopulation zu reduzieren. Dazu werden Blühpflanzen gezielt als Solitärpflanze in den Nutzpflanzenbestand integriert. Die Blühpflanzen bieten Nahrung und Lebensraum für nützliche Insekten, welche eine natürliche und nachhaltige Schädlingsbekämpfung ermöglichen sollen. Im Jahr 2025 fand zu dieser Thematik ein Praxisversuch in einem Kohlbestand statt. Die Versuchsergebnisse werden im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert.
Erst die Zuckerrübe, dann die Kartoffel und jetzt auch einige Gemüsekulturen, die durch die Schilf-Glasflügelzikade infiziert werden und an SBR und/oder Stolbur erkranken. Im Rahmen eines Monitorings im Hotspot-Gebiet Bayerns wurde versucht, weitere Erkenntnisse zum Flugverhalten und Infektionsgeschehen zu sammeln. Sortenversuche bei Roter Bete gaben zudem erste Hinweise darauf, dass es Sortenunterschiede hinsichtlich der Toleranzeigenschaften gegenüber SBR und Stolbur gibt. Erfahren Sie außerdem, welche weiteren Stellschrauben sich in der Saison 2025 herauskristallisiert haben.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich bis zum 24.01.2026 an: https://www.lwg.bayern.de/gartenbau/gemuesebau/390328/index.php