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Feldrundgang Produktionsfläche und Lebensraum Acker

Information zu Förderungen beim Ackerwildkrautschutz

Landwirte beim Feldrundgang
Feldrundgänge sind immer informativ für Praktiker
© Michael Stromer, Landkreis Lichtenfels

Was auf den ersten Blick verrückt erscheinen mag, bekommt so aus einem anderen Blickwinkel Sinn. Deshalb kann es gerade auf ertragsschwachen Standorten für Landwirte durchaus sinnvoll sein, wenig störende Wildkräuter auf dem Acker zu dulden und die Bewirtschaftung darauf anzupassen. Durch Förderungen aus dem Vertragsnaturschutzprogramm in Höhe von 530 bis 1.000 €/ha kann das dann auch wirtschaftlich interessant sein. Solche Fördermöglichkeiten sind unabhängig von der Wirtschaftsweise für konventionelle oder ökologisch arbeitende Betriebe möglich.

 Fachkundige Auskunft

Bei dem Feldrundgang geht es darum, wie sich Ackerwildkrautschutz mit einem wirtschaftlichen Ackerbaubetrieb vereinbaren lässt. Dazu werden Tipps und Tricks aus der landwirtschaftlichen Praxis diskutiert. Wir schauen uns an, welche Ackerwildkräuter konkret gemeint sind und warum sie verschwunden sind. Es wird mit Erfahrungen aus der Praxis gezeigt, welche Rolle Bewirtschaftung, Fruchtfolge und Maßnahmen im Betriebsalltag spielen. Wir schauen, welche Möglichkeiten es gibt, mit überschaubarem Aufwand etwas umzusetzen, was funktioniert – und was nicht. Für Informationen zu Fördermöglichkeiten im Landkreis wird Niklas Kunig, Biodiversitätsberater der Unteren Naturschutzbehörde zur Verfügung stehen. Fachliche Auskunft gibt neben Landwirt Friedrich Göring auch Heidi Lehmann als Mitarbeiterin der Biobauern Naturschutz Gesellschaft.

Treffpunkt für den Feldrundgang am 01.07.2026 um 18:30 Uhr ist der Betrieb Friedrich Göring auf dem Kordigast

Eine Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung ist erforderlich bis 01.07.2026 über: Anmeldung über Bioland-Veranstaltungskalender hier

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