Zunehmende Trockenperioden, Starkregen, längere Vegetationsperioden sowie begrenzte Nährstoffverfügbarkeit im ökologischen Landbau stellen Grünlandbetriebe vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund rücken verschiedene Weidesysteme stärker in den Fokus. Diese Exkursion betrachtet die Koppelweide als Alternative zur Kurzrasenweide. Sie kann durch Ruhephasen die Regeneration der Grasnarbe, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit erhöhen und eine gezielte Steuerung von Futterqualität und Aufwuchs ermöglichen. Gleichzeitig erfordert ihre erfolgreiche Umsetzung ein gut abgestimmtes Weidemanagement, um das Verhältnis zwischen möglichem höherem arbeitswirtschaftlichem Aufwand und resultierendem Mehrwert des Weidesystems in der Waage zu halten.
Die Veranstaltung mit einer Online-Einführung am 24.8. sowie einer Exkursion zu zwei Praxisbetrieben am 25.8. bietet Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen.
Ziel ist es, die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Weidesysteme zu diskutieren und den Austausch zwischen Praktiker*innen, Beratung, Forschung und weiteren Interessierten zu fördern.
Koppelweide als Alternative zur Kurzrasenweide - Onlinetermin
Montag, 24. August 2026 | 20:00 Uhr
mit Walter Starz - Leiter der Abteilung für Bio-Grünland (HBLFA Raumberg-Gumpenstein- Österreich) u.a. Erkenntnise aus einem 2 jähr. Forschungsprojekts: Effekte von Kurzrasen- oder Koppelweidehaltung von Milchkühen auf Einzeltier- bzw. Flächenleistung
und Peter Trachsel, Vorsitzender der IG Weidemilch in der Schweiz, der zwischenzeitlich von Kurzrasenweide auf Portionsweide umgestiegen ist mit Tipps und Erfahrungen für die praktische Umsetzung.
Anmeldung: hier
Das vollständige Programm finden Sie im Veranstaltungsflyer. Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular unter: Anmeldung