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Hochries-Kampenwand-Wendelstein

Almbauerntag
Almbauerntag
© H. Reiter

Die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein besteht aus den elf Gemeinden Aschau i. Chiemgau, Bad Feilnbach, Brannenburg, Frasdorf, Kiefersfelden, Neubeuern, Nußdorf, Oberaudorf, Raubling, Rohrdorf und Samerberg sowie der Stadt Bad Aibling. Das Gebiet erstreckt sich entlang der drei Berge Hochries, Kampenwand und Wendelstein und verläuft teils entlang der Grenze zu Österreich. Die Berge, Flüsse, Moore und Seen sowie die Bewirtschaftung von Almen, Grünlandflächen, Streuobstwiesen und Wäldern ergeben eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Die malerische Landschaft, die gelebten alpenländischen Traditionen und die zahlreichen Freizeit- und Gesundheitsangebote sorgen für eine überregionale Strahlkraft und ziehen Touristen, Erholungssuchende und ArbeitnehmerInnen an.
Auch im Hinblick auf den Bioanteil liegt die Region bei den Spitzenreitern in Bayern:

186 Biobetriebe (= rund 24 % der Betriebe) bewirtschaften rund 4.500 ha landwirtschaftliche Fläche (= rund 25 % der Fläche) nach den Richtlinien des Öko-Landbaus. 

Die Landwirtschaft im Rosenheimer Voralpenland ist geprägt von Grünland und dessen Bewirtschaftung. Die Milcherzeugung ist damit der vorherrschende Betriebszweig.  Viele Betriebe diversifizieren sich und bieten zum Beispiel „Urlaub auf dem Bauernhof“ an oder vermarkten ihre Produkte selbst.

Durch die gezielte Vernetzung und Unterstützung der regionalen Akteure soll das Potential der Region noch besser genutzt und Folgendes erreicht werden:

  • Ausbau der ökologischen Landwirtschaft im Modellgebiet um mittelfristig 5 % und um langfristig 10 % sowie Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Betriebe durch Umstellung auf Bio und / oder Diversifizierung zum Erhalt der kleinräumigen landwirtschaftlichen Strukturen.

  • Erhalt der Kulturlandschaft, Gewässerqualität und Biodiversität durch Steigerung der ökologisch bewirtschafteten Fläche.

  • Auf- bzw. Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten durch Integration von heimischen Bio-Produkten.

  • Erhöhung des Stellenwerts der Bio-Landwirtschaft innerhalb der Kommunen.

  • Bewusstseinsbildung für die Verbraucher zur Verbesserung des Images der Landwirtschaft und der Wertschätzung der Lebensmittel - samt ihrer Preise.

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