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Feierlicher Abschluss der Kleinprojekteförderung 2025

Geld vom Freistaat stärkt Bio-Engagement regionaler Akteure

Kleinprojekteförderung Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying 2025
Gemeinsam für Bio und Region. Die Bürgermeister der ÖMR Glonn-Mangfalltal-Aying ehrten das Engagement der geförderten Betriebe.
© ÖMR-Glonn-Mangfalltal-Aying

Die geförderten Maßnahmen reichen von Investitionen in Hofinfrastruktur, Technik und Direktvermarktung bis hin zu Angeboten, die Bio-Landwirtschaft für die Bevölkerung erlebbar machen.

Folgende Projekte wurden mit den Mitteln der Kleinprojekteförderung erfolgreich umgesetzt:

  • Christina und Sebastian Tristl investierten in die extensive Weidehaltung ihrer „Galloways vom Kastensee“ und in die Verbesserung ihrer Direktvermarktung.
  • Josef Hagenrainer vom Leamoarhof in Baiern legte mit dem Bau eines Gewächshauses die Grundlage für einen neuen Betriebszweig und kann nun neben dem Verkauf seines Bio-Rindfleisches weitere Kundenkreise ansprechen.
  • Maralena und Florian Weil vom Gut Georgenberg entwickelten eine Marketingkampagne, erweiterten Futterbereiche für ihre Schafe, führten eine moderne Stallsoftware ein und statteten ihre Bio-Imkerei für Hofführungen und Workshops aus.
  • Leoni Schmid von der Bio-Gärtnerei Schmid erhöhte die Sichtbarkeit ihres Gemüsebaus mit Hofladen und Gemüsekiste durch ein neues Hofschild in Hermannsdorf.
  • Hubert Schöb und Richard Menesdorfer realisierten einen Terrassenanbau für das Stüberl des biozertifizierten Wirtshauses Taglaching, um ihre regionale Bio-Küche insbesondere für Gruppen attraktiv zu machen.
  • Anna Fritsche von der Bio-Gärtnerei „Die Maierei“ in Oberpframmern investierte in die Ausstattung ihres „Bio-Erlebnishofs“ für Besuchergruppen. Dabei legte sie unter anderem eine Eisstockbahn an, um den Besuch im Hofladen noch attraktiver zu machen.
  • Jakob Riedl aus Baiern, hat die Weidemöglichkeiten für sein Milchvieh erweitert und zur Schonung des Trinkwassers eine neue Wasserführung für Hof und Weide gebaut.

Über den Fördertopf für Öko-Kleinprojekte stellt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus den 35 Öko-Modellregionen jährlich jeweils 45.000 Euro zur Verfügung. Die Mitgliedsgemeinden ergänzen diese Summe mit einem Eigenanteil von 5.000 Euro, so auch die neun Gemeinden der Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying. Neben der Stärkung regionaler Bio-Betriebe profitiert auch das örtliche Handwerk durch die Beauftragung lokaler Firmen.

Der Startschuss für die Realisierung weiterer Förderprojekte im Jahr 2026 ist bereits gefallen. Anfang Januar hat das paritätisch besetzte Beschlussgremium der Ökomodellregion Glonn-Mangfalltal-Aying zehn neue Förderanträge bewilligt. Zum ersten Mal konnten auch Projekte aus den Gemeinden Aying, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen berücksichtigt werden, die im Juli 2025 zur Öko-Modellregion hinzugekommen sind.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten für „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ finden sie unter: Öko-Modellregion – Planung und Management - Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

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