Biosaatgut und Biopflanzen
Für mehr Artenvielfalt und Biodiversität setzen Naturgärtner auf Biosaatgut und Pflanzen aus ökologischem Anbau. Beim Saatgutkauf sollte man auf regionale Wildkräuter und Blühpflanzen achten. Sie gedeihen oft unproblematisch und bieten optimalen Lebensraum für viele Arten und Nahrung für einheimische Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen.
https://www.gartenbau-becher.de/
Insektenfreundliche (Bienen) Pflanzen und Balkonbegrünung
Wer keinen Garten hat und die heimische Tierwelt trotzdem unterstützen möchte, kann auch mit der richtigen Balkonbepflanzung punkten. Der BUND Naturschutz hat hierfür eine tolle Seite auf seiner Homepage. Schaut doch mal rein:
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/bienenfreundliche-balkonpflanzen
Kauf von Erde? Mit der richtigen Wahl ist es Umweltschonender
Mittlerweile gibt es ja ein riesige Auswahl an Erden für jeden Bereich und jede Pflanze. In den "Bio-Erden", also Erden die der Öko-zertifizierung unterliegen, ist kein Torf enthalten. Auch die heimischen Erdenwerke bieten torffreie Pflanz-, Kräuter- und Blumenerden an. Erste Adresse bei uns der "Ab-Hof-Verkauf" der Ziegler Erdenwerke in Stein.
https://www.ziegler.shop/produkt-kategorie/erden/bio-torffreie-erde/
Strukturen schaffen
Wichtig und unablässlich ist es im Garten unterschiedliche Strukturen zu schaffen. Kurz gesagt: Abwechslung. Eine kahle Steinwüste oder Golfplatzrasen sieht zwar für unser Auge gepflegt und ordentlich aus, unsere Tierwelt braucht aber "Chaos". Optimal ist es, wenn neben Bäumen, auch Sträucher und Staudenbeete zum Einsatz kommen. Magerrasen sind besser als überdüngte und chemisch behandelte Grünflächen. Im Magerrasen hat man viel mehr Abwechslung an Grün- und Blühpflanzen, dann kommt auch der Boden in Schwung mit seinen Milionenfachen Bodenlebewesen. Auch Totholzhaufen, Kompost und Steinhaufen dienen als Lebensräume und sind gern gesehen bei der heimischen Fauna. In meinem Garten mähe ich mit dem Rasenmäher nur die "wichtigsten Wege", zwei große Teilflächen lasse ich einfach wachsen und mähe dann wenn das Wetter passt und die Samen zum größten Teil schon wieder ausgefallen sind von Hand mit der Sense. Das gibt superschönes Heu für die Kaninchen im Winter, ist extrem schonend für die Insekten und Sport für die Muskeln.
Im Herbst vermeide ich die Beete abzuräumen und auch die abgetrockneten Pfalnzenreste lasse ich einfach stehen. Die Überreste der Blühtstände von Stauden, wie Königskerze und Fette Henne/Fetthennen, dienen als Rückzugsort für verschiendene Insekten und bieten auch Futterquellen für Vögel können.
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/lebensraum-garten