Wer kennts es auch?! Man kauft beim Bio-Landwirt oder Wochenmarkt Gemüse ein. Mitglieder von Gemüse-Solawies bekommen im ein- oder zweiwöchigen Rhythmus Ihre Gemüsekiste. Und dann gibt es noch die, die ihr Gemüse selbst im Garten ranziehen,pflegen und hegen und natürlich ernten. Bis hierin super gut und lecker, wenn man dann die Leckereien verarbeitet und zum Mittag verspeist. Aber manchmal hat man auch eine Fülle an Gemüse und man weiß gar nicht mehr so recht wie man es zubereiten soll. Und dann denkt man sich, wir wecken es ein für den Winter. Doch leider muss man oft das Gemüse dazu erhitzen und bei über 40°C gehen die Vitamine hops. Beim Fermentieren ist das Anders. Da kommt das Gemüse pur im rohen Zustand in die Gläser und man nutzt die guten Bakterien auf der Oberseite. Und dann heißt es warten und die Bakterien arbeiten lassen. Herauskommt ein gesundes und dazu super verträgliches Rohkostgemüse mit vielen Inhaltsstoffen und Vitaminen, die vor allem dem Darm richtig gut tuen.
Was man dazu braucht?
Gemüse, ein scharfes Messer oder Hobel, eine Waage, eine Schüssel,ein Glas mit Deckel, Gewürze und Geduld.
Bevor die Teilnehmer selbst handanlegen durften gab es eine kleine Einführung in die Thematik. Projektmanagerin Antje Grüner gab wertvolle Tipps und den Appell zu schauen woher das Gemüse kommt. Dann übergab sie auch schon das Wort an Frau Sylvia Mauermeier. Sie hatte allerlei schon fertig Eingewecktes mit dabei und erzählte den Teilnehmerinnen und dem Teilnehmer auf was man alles Achten sollte. Doch bevor die Mannschaft starten konnte, wurden die Köstlichkeiten, welche die Refertin mitgebracht hatte, probiert.
Dann ging es auch schon in die Küche. Alles war vorbereitet. Jeder arbeitete für sich und erstellte zwei Fermente. Das Eine wurde mit der Lake-Methode, das Andere mit der Trockensalzmethode hergestellt. Und die Ergebnisse konnten sich echt sehen lassen. Nach rund 3 Stunden war der ganze Zauber vorbei und alle gingen zufrieden nach Hause.
Wer sein Gemüse auch selbst im Garten heranzieht, der sollte auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Düngemittel verzichten. Nur so kann man gewährleisten, dass das Gemüse, welches immer so hochgepriesen wird, Gesund ist und unserem Körper richtig gut tut.