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18. Direktvermarktertag Oberpfalz

Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Direktvermarktung, der Oberpfalz luden zum 18. Direktvermarktertag ein.

Projekt: Öko? Logisch!
Menschen stehen im Halbkreis nebeneinander
Gemeinschaftsfoto
© AELF TIR-WEN

Lisa Lukas, AELF TIR-WEN, begrüßte alle Teilnehmer der heutigen Veranstaltung beim Rechersiemer in Röthenbach bei Reuth/Erbendorf, neben Amtsleiter Reinhold Witt und Ely Eibisch. Auf der Tagesordnung standen wieder tolle Vorträge. Auch die Öko-Modellregion Stiftland ist dabei und bildet sich fort. 

Für Kurzweil war gesorgt. Mit der Referentin Maraike Achterberg-Vogl von der Agentur Eselsohr waren alle gebannt und lauschten ihren Ausführungen. Sie zeigte anschaulich und mit ganz vielen Tipps gespickt die Kniffe der KI und wie man sie gezielt einsetzen kann. KI für Einsteiger, so der Tittel des Tagesordnungspunkt. Frau Achterberg-Vogl vermittelte praxisorientiert wie die neue Technologie um Künstliche Intelligenz im Bereich der Direktvermarktung von nutzen sein kann und wie man sie anwendet. Auch die Teilnehmer konnten sich sofort probieren und erstellten mit ChapGPT einen Text nach genauen Vorgaben.

Nach einer kleinen Pause ging es sofort weiter zum zweiten Teil mit Mareike Achterberg-Vogl. Wenn sich Reh und Fuchs nicht mehr gute Nacht sagen - Ein Weg zu mehr Verständnis füreinander, so die Überschrift der ersten Folie der PowerPointPräsentation. Im Arbeitsalltag auf einem Familienbetrieb treffen viele Unterschiedliche Menschen und deren Bedürfnisse aufeinander. Da wird es manchmal schwer den richtigen Ton zu treffen oder die Fronten verhärten sich ungewollt schnell. Mit einigen Übungen, die recht simpel und einfach erscheinen, kann man sich und die Anderen besser einschätzen. Denn es gibt 4 Grundtypen:  Herr Reh, Frau Fuchs, Frau Schmetterling und Herr Löwe. Diese Vier verkörpern die unterschiedlichen Menschen und wie sie kommunizieren. Aber auch zeigen sie mit welchen Grundregeln lösungsorientiert gesprochen werden kann. Anhand praktischer Beispiele wurden Regeln für Unterhaltungen und einfach umsetzbare Methoden zur Gesprächsmoderation vorgestellt, die sofort im Alltag anwendbar sind.

Der dritte Vortrag an diesem Tag, wurde von Lisa Lukas abgehalten. Hofladen-Update. Meist weden die Hofläden und Direktvermarktung schon über viele Jahre geführt und stehen nun vor einer Renovierung. Dazu kamen allerhand Informationen von Lukas. Denn ein Hofladen ist nicht nur ein Ort des Treffens und der Besorgungen, sondern ist auch Aushängeschild für den Betrieb.  Im Fokus standen einfache, kosteneffiziente Maßnahmen zur Modernisierung durch ansprechende Warenpräsentation, Kundenlenkung, Sortimentspflege, ein ansprechendes Logo, gute Beleuchtung, Hinweise zur Werbung undTipps zur modernen, geschmackvollen Einrichtung, ganz im Stil der Firmenphilosophie. Diese vorgestellten Impulse waren praxisnah und auf Direktvermarktungsbetriebe zugeschnitten.

Die aktuellen Informationen zu Neuerungen beim Kennzeichen "Einkaufen auf dem Bauernhof" wurden durch Herrn Christoph Parzefall vom BBV Regensburg vorgetragen. Lisa Lukas sprach die Informationen von der Landesanstalt für Landwirtschaft, den Qualifizierungen der Oberpfälzer Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie aktuelle Hinweise zu Fördermöglichkeiten und regionalen Vernetzungsangeboten an. 
Nun ging es zum praktischen Teil über (von Lisa Lukas)
Wirtin Maria Käß gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen
Abschließend berichtete die Gastgeberin „Zum Rechersimer“ Maria Käß humorvoll über den Weg vom Kuhstall zur erfolgreichen und typisch Oberpfälzer Zoiglgaststätte. Die persönliche Betriebsvorstellung mit Führung durch Küche und Backhaus machte deutlich, wie Mut zu Veränderung, konsequente Kundenorientierung und die Nutzung regionaler Produkte zur Erfolgsgeschichte beitragen können.
Am Ende des Tages waren sich die Teilnehmer einig:
Die Veranstaltung bot praktische, unmittelbar umsetzbare Impulse und vernetzte Erzeugerinnen und Erzeuger mit Beratungsstellen der Region. Besonders die Kombination aus technischer Einführung, kommunikativen Werkzeugen und handfesten Hofladen‑Tipps wurde von den Teilnehmenden als sehr gewinnbringend bewertet. Sie bekundeten zudem großes Interesse an vertiefenden Workshops zu KI‑Anwendungen und an weiteren Austauschformaten zur Hofladengestaltung.

Hier geht es zum Artikel des AELF TIR-WEN

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