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Raus aus der Nische – rein in die Köpfe

Bürgermeister feiern sieben Jahre Öko-Modellregion und schreiben die Erfolgsgeschichte weiter

Projekte: Blickpunkt Bio - 7 Jahre Öko-Modellregion Passauer Oberland, Bewusstsein rund um den Ökolandbau
Freuen sich auf die nächsten Projekte der Öko-Modellregion: Die ILE-Bürgermeister Stephan Gawlik (Fürstenstein), Josef Hasenöhrl (Büchlberg) und Georg Hatzesberger (Aicha v.Wald), Öko-Modellregionsmanagerin Pia Auberger, ILE-Bürgermeister Rudolf Müller (Ruderting), Katrin Dankesreiter vom Getreidehandel Dankesreiter, Katrin Meyer, Betreuerin der Öko-Modellregionen am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, und ILE-Bürgermeister Christian Fürst (Tiefenbach), der in der Öko-Modellregion die Fe
Freuen sich auf die nächsten Projekte der Öko-Modellregion: Die ILE-Bürgermeister Stephan Gawlik (Fürstenstein), Josef Hasenöhrl (Büchlberg) und Georg Hatzesberger (Aicha v.Wald), Öko-Modellregionsmanagerin Pia Auberger, ILE-Bürgermeister Rudolf Müller (Ruderting), Katrin Dankesreiter vom Getreidehandel Dankesreiter, Katrin Meyer, Betreuerin der Öko-Modellregionen am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, und ILE-Bürgermeister Christian Fürst (Tiefenbach), der in der Öko-Modellregion die Fe
© Simone Kuhnt

2018 bewarben sich die elf Kommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Passauer Oberland beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium erfolgreich als Öko-Modellregion (ÖMR). Jetzt präsentieren die Verantwortlichen um Tiefenbachs Bürgermeister Christian Fürst und Öko-Modellregionsmanagerin Pia Auberger, was sie bisher geschafft haben – und was sie als nächstes vorhaben: Aus dem Fördertopf „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ bezuschusst die ÖMR heuer unter anderem die Anschaffung eines mobilen Hühnerstalls in Tittling und die Ausstattung einer Erlebnis-Imkerei in Fürstenstein. In Arbeit ist auch eine Vermarktungsschiene für Bio-Rindfleisch: Demnächst sollen regionale Bio-Burgerpattys erhältlich sein. Und nach dem Motto „Tute Gutes und sprich darüber“ stellt die Öko-Modellregion in den kommenden Monaten in Ton, Bild und Text ihre Projekte sowie außergewöhnliche Bio-Betriebe vor.

Den Startschuss der multi-medialen Image-Kampagne „Blickpunkt Bio“ hat das Team beim Hofladen des Getreidehandels Dankesreiter in Haselbach gegeben. Die Familie Dankesreiter gehört zu den Bio-Pionieren im Landkreis Passau. Seit mehr als 30 Jahren reinigt und mahlt sie Bio-Getreide aus einem Umkreis von 30 Kilometern für Bäckereien und andere Kunden im Umkreis von ebenfalls rund 30 Kilometern. Zu fairen Preisen, und auch in kleinen Mengen, die andere Mühlen nicht annehmen. Wie gut es schmeckt, wenn die Zutaten regional und aus biologischer Erzeugung sind, bewies Gastgeberin Katrin Dankesreiter mit einem fluffigen Apfelkuchen aus Emmer-Vollkornmehl mit Streuseln aus Dinkel-Vollkornmehl. Davon überzeugte sich auch Katrin Meyer vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, die die  Öko-Modellregionen betreut.

„Wenn so etwas Gutes rauskommt, muss Bio eine gute Sache sein“, schwärmte 2. ILE-Vorsitzender Josef Hasenöhrl, Bürgermeister von Büchlberg nach der Verkostung. „Bio ist einfach die Zukunft. Wir wollen dahin, wo wir herkommen“, sagte Georg Hatzesberger, Mitglied im Entscheidungsgremium des „Verfügungsrahmens Ökoprojekte“ und Bürgermeister von Aicha vorm Wald. Die Öko-Modellregion stelle wichtige Verbindungen zwischen Erzeugern, Verarbeitern und Verbrauchern her. „Die Öko-Modellregion ist ein Flaggschiff unserer ILE Passauer Oberland und hat einen sehr guten Ruf“, betonte 1. ILE-Vorsitzender Stephan Gawlik, Bürgermeister von Fürstenstein, „Pia Auberger versteht es, die Bio-Akteure zu vernetzen und regionale Lieferbeziehungen zu fördern. Und natürlich sind uns in der ILE die konventionellen Landwirte genauso wichtig.“ Für die Image-Kampagne der Öko-Modellregion stellte Pia Auberger ein interdisziplinäres Team zusammen: Steffi Starke liefert Radio-Beträge, Cyrus Weinast kümmert sich um die Darstellung auf Social Media, Simone Kuhnt schreibt Texte. „Mit der Image-Kampagne wollen wir die gemeinsam erzielten Erfolge sichtbar machen“, sagt Christian Fürst, der als federführender Bürgermeister maßgelblich an der positiven Entwicklung beteiligt ist.

Text: Simone Kuhnt

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