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Fahrradtour zu Bio-Landwirtinnen im westlichen Landkreis

Per Rad mehr erfahren!

Projekt: Öko-Modellregion erleben
stadt.land.wü., Landkreis Würzburg, Stadt Würzburg
Entlang des Aalbachtal-Radweges ging es durch die Bio-Landwirtschaft im westlichen Landkreis.
© Hanna Dorn

Internationales Jahr der Landwirtin

Die Vereinten Nationen stellen mit dem „Internationalen Jahr der Landwirtin“ die zentrale Rolle von Frauen in der Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Ziel ist es, das Engagement von Landwirtinnen sichtbarer zu machen und ihre vielfältigen Leistungen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Frauen gestalten die Landwirtschaft mit Innovationskraft, Fachwissen und großer Verantwortung aktiv mit und prägen damit die Zukunft der Branche entscheidend. Gleichzeitig leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag, der häufig nicht ausreichend wahrgenommen wird. Gerade die Perspektiven von Landwirtinnen sind für eine zukunftsfähige, nachhaltige und gesellschaftlich verankerte Landwirtschaft von besonderer Bedeutung.

Station 1) Remlinger Rüben mit Jung-Landwirtin Selma Schwab 

Die erste Station führte zu den „Remlinger Rüben“, wo Jung-Landwirtin Selma Schwab spannende Einblicke in ihren Betrieb gab. Gleich zu Beginn konnten sich die Besucherinnen und Besucher bei einem zweiten Frühstück im Hofladen mit frischem Café stärken und gleichzeitig im liebevoll eingerichteten Hofladen regionale Bio-Produkte einkaufen. Im Mittelpunkt des Betriebs steht dabei nicht der klassische Ackerbau, sondern der Gemüsebau mit Produkten wie Kartoffeln und Karotten. Selma Schwab bringt zudem neuen Schwung in die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebs. Besonders aktiv ist sie auf Social Media, wo sie regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Hofladen informiert und Einblicke in die Landwirtschaft gibt. Dabei erklärt sie anschaulich grundlegende Schritte – beispielsweise, wie die Karotte vom Acker auf den Teller kommt – und schafft so einen direkten Bezug zwischen Landwirtschaft und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Auf dem Weg nach Wüstenzell gab es noch einen Stop an dem Regenrückhaltebecken, das für die Bewässerung des Gemüses genutzt wird. Es können rund 5.000m³ Wasser gespeichert werden.

Station 2) Klosterberg Alm Angus mit Nebenerwerbslandwirtin Petra Kohlhepp

Die zweite Station führte zur Klosterberg Alm Angus, wo Nebenerwerbslandwirtin Petra Kohlhepp ihre Arbeit und ihren Betrieb vorstellte. Besonders wichtig war ihr dabei die gemeinsame Exkursion zu den Weideflächen, denn die Weidehaltung ist für sie ein elementarer Bestandteil einer tierwohlgerechten Haltung. Die Besucherinnen und Besucher erhielten interessante Einblicke in die extensive Mutterkuhhaltung der Angus-Rinder sowie in die Herausforderungen und Chancen eines landwirtschaftlichen Betriebs im Nebenerwerb. Abgerundet wurde der Besuch durch eine deftige Portion Eintopf mit Fleisch vom Angus-Ring und kühlen Getränken, die den gelungenen Austausch in gemütlicher Atmosphäre ausklingen ließen. Ein kurzer Rundgang über das Gelände des Stalls gab Einblicke über die Haltung der Rinder im Winter.

Danke!

Am Ende des Tages blickten alle Teilnehmenden auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück. Für viele war es der erste direkte Einblick in die Arbeit ökologisch wirtschaftender Betriebe – und das Interesse, die Offenheit und das Staunen waren entsprechend groß. Auch die anspruchsvolle Steigung zwischen Wüstenzell und der Weide wurde mit Humor und gegenseitiger Unterstützung gemeistert. Insgesamt verlief der Tag reibungslos, in guter Atmosphäre und mit vielen anregenden Gesprächen. Ein herzlicher Dank gilt vor allem Selma & Petra für ihre Gastfreundschaft sowie Anne vom ADFC, die für die Fahrsicherheit unterwegs gesorgt hat.

Weiterführende Links

Unsere Route: https://teilen.radlland-bayern.de/drNJUfo6pTb

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