Landrat Bernd Stapfner betont die Bedeutung der Förderung: „Mit der Förderung unterstützen wir konkrete Ideen, die unsere regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft voranbringen. Von der Verarbeitung und Vermarktung bis hin zu Logistik und Gastronomie entstehen so weitere wichtige Bausteine für mehr regionale Wertschöpfung und kurze Wege im Ostallgäu.“
Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von Vorhaben im Bereich Bio-Rindfleisch und hofnaher Schlachtung über vermarktungsfördernde Anschaffungen bis hin zum Aufbau einer Gastroküche für bio-regionales Catering. Außerdem wurde die Anschaffung einer Melkanlage für Schafe sowie der Kauf von Lieferfahrzeugen unterstützt. Die Projekte befinden sich bereits in der Umsetzung und müssen bis Ende September 2026 abgeschlossen sein.
Vielfältige Projekte können umgesetzt werden
Das Förderprogramm der Öko-Modellregion unterstützt unter anderem Anschaffungen, die die Verarbeitung, Lagerung und Vermarktung hofeigener Produkte verbessern. Dazu zählen beispielsweise Verkaufsautomaten, Tiefkühl- und Lagerschränke sowie Vakuumiergeräte für die Direktvermarktung. Dies stärkt zugleich die Wertschöpfung auf den Höfen. Auch alternative Schlachtmethoden wie Hofschlachtungen können gefördert werden.
Im Herbst 2026 wird es voraussichtlich erneut einen Aufruf zur Kleinprojektförderung für das Jahr 2027 geben.