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Großer Familientag am Schuastahof

Schauen, Staunen und Genießen beim Hoffest in Tuntenhausen

Projekt: Landwirte-Verbraucher-Dialog
Andi Neichl begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich
Familie Neichl vom Schuastahof freute sich über die zahlreichen Gäste
© ÖMR-Glonn-Mangfalltal-Aying

Wie leben die die Kühe und Kälber auf dem Demeter-Betrieb? Was hat es mit den Hörnern auf sich und welchen Weg nimmt die Milch vom Stall bis ins Kühlregal?  Bei Hofführungen gab die Familie Neichl viele anschauliche Einblicke. An der Milchalm konnten die Gäste schließlich die Hof-Milch selbst probieren: frisch gemolken als Rohmilch oder pasteurisiert und homogenisiert, wie es sie später im Supermarkt gibt.

Für viel Bewegung sorgte das Smoothie-Fahrrad. Wer einen Bio-Smoothie aus regionalem Streuobst und Aroniabeeren genießen wollte, konnte ihn sich frisch erradeln. Groß und Klein traten begeistert in die Pedale – und stellten dabei fest, dass gesunder Genuss durchaus Muskelarbeit bedeuten kann.

Auch die Kinder waren mit Feuereifer dabei. Bei der Bio-Rallye wurden Eier über Hindernisse balanciert, Gummistiefel zielgenau geworden und an der Melkkuh das Melken geübt. Auf dem Tretbulldog-Parcours und beim XXL-Lego ging es ebenso lebhaft zu wie auf der großen Hüpfburg.

Zwischendrin blieb genügend Zeit zum Stöbern, Probieren und Ratschen. Auf dem Bio-Bauernmarkt präsentierten zwölf Bio-Betriebe aus der nächsten Umgebung ihre Produkte – von Wurst und Käse über Brot und Gemüse bis zu frischer Pasta, italienischer Feinkost, Aronia-Beerensaft und Schafwollprodukten. Ein besonderer Anziehungspunkt war die große Kuchentheke. Bei Kaffee und Kuchen, regionalen Bio-Schmankerln und Live-Musik ließ es sich am Schuastahof bestens aushalten.

„Selten erlebt man ein Fest, bei dem nicht der Konsum im Vordergrund steht, sondern wirklich das Hoferlebnis“, lautete das begeisterte Feedback vieler Gäste. Genau diese Mischung aus Landwirtschaft zum Anfassen, regionalen Lebensmitteln und einem liebevoll gestalteten Familienprogramm machte den besonderen Reiz des Tages aus. Für Familie Neichl steht deshalb schon fest: In zwei Jahren soll es wieder ein Hoffest geben – am liebsten mit noch mehr Ständen und vielleicht sogar einer Andacht zu Erntedank.

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