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Bio Süd 2026

Der Bio-Fachhandel präsentiert sich in Augsburg

Projekte: Bewusstseinsbildung für Bio und Regionalität, Bio-Lebensmittel in der Außerhausverpflegung
Das Foto zeigt mehrere Personen vor einem Banner der BioMessen.
Start der BioSüd 2026 mit einem Rundgang
© Stadt Augsburg

Aktuelle politische und gesellschaftliche Bio-Themen fanden auf der BioSüd ebenfalls ihre Bühne und ihr Publikum – ein wichtiger Aspekt, denn die Leistungen der Bio-Branche müssen besser gesehen und honoriert werden. Das stellte Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin Bundesverband Naturwaren BNN e.V., auf der Eröffnung der BioSüd klar: „In Landwirtschaft steckt das Wort Wirtschaft. In Lebensmittelwirtschaft steckt das Wort Wirtschaft. Wenn wir über Bio reden, reden wir über Wirtschaftspolitik. Im Bio-Bereich sind es sehr häufig mittelständische Unternehmen, die investieren, Menschen beschäftigen, Absatz sichern und Verarbeitungskapazitäten in der Region halten. Und bei Bio-Betrieben zahlt ein erheblicher Teil dieser wirtschaftlichen Leistung gleichzeitig auf Klima‑, Umwelt- und Ressourcenziele ein.‟ Ihre Botschaft an die anwesenden Vertreter:innen aus der Politik: „Es gilt, Bio nicht vor allem als Förderthema zu behandeln, sondern als Teil einer aktiven, regionalen Wirtschaftspolitik.‟ 

Im Veranstaltungsprogramm drehte sich ebenfalls alles um aktuelle Branchen-Themen. Bio-Berater Simon Döring und Fabian Ganz von Biovista informierten über die aktuellen Entwicklungen im Bio-Fachhandel, Prof. Dr. Christian Vranckx und Prof. Dr. Alexander Hennig von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg/Mannheim zeigten Wege auf, Biodiversität im Lebensmittelhandel sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt der schon traditionellen Podiumsdiskussion „12 Uhr mittags‟ standen die für die Branche hochrelevanten Themen Bio-Saatgut sowie die Deregulierung der Gentechnik durch die EU im Mittelpunkt. Sascha Damaschun (Bodan), Hannah Grebe (Bioverita), Brunhard Kehl (AÖL) und Dr. Freya Schäfer (FiBL) diskutierten die Herausforderungen, vor die die Branche insbesondere beim Thema Saatgut aus biologischer Zucht und Vermehrung gestellt ist. Sie stellten aber auch heraus, dass das Thema Chancen bietet, das konsequente Arbeiten ohne Gentechnik als Alleinstellungsmerkmal für Bio zu nutzen. 

Die Bio-Stadt Augsburg führte auf der BioSüd Rundgänge für Akteur:innen aus der Außer-Haus-Verpflegung durch. Erstmals boten die BioMessen auf der BioSüd einen Rundgang für Influencer:innen an, der bei Teilnehmenden und den besuchten Unternehmen für rege digitale Resonanz über die Bio-Welt hinaus sorgte. Bis zum Schluss war die Veranstaltung lebhaft besucht, „wieder eine tolle Messe‟, „viel losgewesen‟, „starker Input für uns‟, so nur einige Stimmen aus den Gängen.

(Quelle: https://biomessen.info/starke-plattform-fuer-bio-business-to-business/)

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