Zum Inhalt springen

Das waren die Chamer Umwelttage

Mitmachen. Entdecken. Zukunft gestalten.

Projekt: Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
Eröffnung
Landrat Christian Schindler (3.v.l.) und Chams Bürgermeister Martin Stoiber (5.v.l.) besuchen den Gemeinschaftsstand der ÖMR zusammen mit ALEF und BBV
© Ferdinand Schönberger

Am 3. und 4. Oktober verwandelte sich die Klostermühle Altenmarkt in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die sich für eine lebenswerte Zukunft, regionale Wertschöpfung und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen interessieren. Bei goldenem Herbstwetter nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, das vielfältige Angebot auf dem weitläufigen Gelände zu entdecken.

Die offizielle Eröffnung übernahmen Landrat Christian Schindler und Chams Bürgermeister Martin Stoiber. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung von regionaler Landwirtschaft, Umweltbildung und das Engagement aller. Im Anschluss machten sich beide bei einem Rundgang selbst ein Bild vom abwechslungsreichen Programm, besuchten die Aussteller an ihren Ständen und suchten das Gespräch mit den zahlreichen Akteuren.

Zwischen Ausstellungsständen, Fachvorträgen, Workshops und Mitmachaktionen gab es für die Gäste viel zu erleben. Die Themenvielfalt reichte von Ökolandbau, Artenvielfalt und Permakultur über nachhaltige Ernährung und Naturkosmetik bis hin zu erneuerbaren Energien und ressourcenschonendem Konsum. Dabei standen nicht nur Informationen und Fakten im Mittelpunkt.

Die Umwelttage boten vor allem Raum für persönliche Begegnungen, neue Impulse und den Austausch zwischen engagierten Initiativen, Fachleuten und interessierten Besuchern aus der Region. Auch Familien kamen voll auf ihre Kosten. Kinder erkundeten den Mühlenbach, begaben sich auch eine knusprige Reise vom Korn über Flocken hin zum Semmelduft oder konnten ihrer Kreativität bei zahlreichen Mitmachangeboten freien Lauf lassen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zudem die Schüler der Grundschule Cham, die das Programm mit ihren Auftritten bereicherten und das Publikum begeisterten.

Nicht nur als einer von vier Veranstaltern war Öko-Modellregion Naturpark Oberer Bayerischer Wald aktiv, sondern gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham sowie dem Bayerischen Bauernverband gestaltete sie auch einen Informationsstand. Die Partner informierten über den Ökolandbau, regionale Bio-Wertschöpfungsketten und aktuelle Projekte in der Region.

Großen Anklang fanden die vom AELF angebotenen „Brotpflanzerl“, die zeigten, wie sich aus übrig gebliebenem Brot schmackhafte Gerichte zubereiten lassen und wie einfach Lebensmittelwertschätzung im Alltag umgesetzt werden kann. Beim Workshop mit Melanie Rauscher gings auch ums Essen: die Teilnehmer lernten, wie der Grundstock für die Suppe selbst hergestellt wird. Vorträge z. B. zu Naturschutz von Hubert Weiger, zur Permakultur oder wie Engerie vom eigenen Balkon genutzt werden kann, rundeten das Programm an beiden Aktionstagen wunderbar ab. 

Ein besonderer Höhepunkt wartete dann am Samstagabend auf die Besucher: Die Band „Die Stangenbohnenpartei“ sorgte mit ihrem abwechslungsreichen Mix aus Folk, Swing, Jazz und Blues für beste Unterhaltung und einen stimmungsvollen Ausklang des Veranstaltungstages.

Die Bilanz der Veranstalter fällt durchweg positiv aus. Besucher, Aussteller und Organisatoren zeigten sich begeistert von der besonderen Atmosphäre, dem abwechslungsreichen Programm und den zahlreichen Begegnungen. 

Nächste Nachricht