Frische Ideen für eine nachhaltige Landwirtschaft

Nachfrage beeinflusst die Art der Bewirtschaftung

Projekt: Bio-regionale Lebensmittel , Miesbacher Weidefleisch , Netzwerk und Information

Wilparting im Landkreis Miesbach mit Feldern

Biobetriebe im Landkreis Miesbach werden mehr
© Ellmeier

Immer mehr Betriebe stellen auf ökologische Wirtschaftsweise um. Vorreiter ist in Bayern schon seit Jahren der Landkreis Miesbach.

Wieder mehr Biobetriebe im Landkreis Miesbach - einer der Gründe ist die finanzielle Unterstützung der Stadtwerke München. Sie gewinnen ihr hochwertiges Trinkwasser größtenteils aus dem Mangfalltal. Um die hohe Qualität zu sichern werden die Landwirte für ihre biologische Wirtschaftsweise entschädigt. Derzeit liegt der Anteil an Biobetrieben im Landkreis bei 33,7 % (Stand März 2021).

In den letzten Jahren stockte jedoch die Umstellung der milchviehhaltenden Betriebe auf biologische Wirtschaftsweise auch im Landkreis Miesbach. Es gab lange Wartelisten bei den Molkereien in der Region. Lediglich „Demeter-Milch“ wurde gesucht.
Doch einige Landwirte konnten durch die gesteigerte Nachfrage nach Biolebensmitteln umstellen. So auch der Gschwandtnerhof von Familie Bartl im Tegernseer Tal. Ein detaillierter Bericht folgt.

Die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland versucht mit diversen Projekten, die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu steigern. So könnten noch mehr Betriebe in Zukunft umstellen.

Viel interessantes zum Thema Umstellung gibts von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft im Download-Bereich.

22.03.2021

Region: Miesbacher Oberland

Downloads