Inntalnuss

Warum aus der Ferne holen, wenn das Gute wächst so nah

Inntalnuss-Team
© Daniel Delang

„Der Großteil der jährlich ca. 40.000 t importierten Nüsse in Deutschland stammt aus Übersee oder Fernost. Und dabei wachsen Walnussbäume doch auch bei uns!“, erklärt Korbinian Heiß. Der Walnuss wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und ein regionales Angebot zu schaffen, hat er sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Monika, seinen Schwestern Waltraud und Theresia, sowie deren Ehemännern Peter und Franz zur Aufgabe gemacht. Heute stehen die Unternehmerfamilien inmitten ihrer 2018 gepflanzten Walnussplantage. 300 Bäume umfasst die Plantage, die im herbstlichen Abendlicht golden erstrahlt. Die Bäume sind noch jung und werden erst in einigen Jahren in voller Pracht stehen und Ertrag bringen.

Solange werden die hochwertigen Walnussprodukte noch aus zugekauften bayerischen und österreichischen Walnüssen hergestellt.
Denn nicht nur die Plantage haben die Familien seither angelegt, sondern es ist auch ein edler Hofladen inklusive Verarbeitungsraum entstanden. Das Herzstück: die Ölmühle!
Hier wird hochwertiges Walnussöl gepresst. Gerne auch im Lohn. „Damit sich das Walnusssammeln auch für Landwirte und Privatpersonen wieder lohnt und die Walnuss bei uns wieder einen Wert bekommt“, so Korbinian: „Für uns war von Anfang an klar, dass wir Bio-Produkte herstellen wollen und daher ist unsere Walnussplantage und auch unsere Verarbeitung Bio-zertifiziert.“ Im Hofladen, in verschiedenen Verkaufsstellen, auf regionalen Märkten und im onlineshop kann man die Walnussprodukte, die vom Öl über Walnussmus, -pesto und -pralinen bis hin zu Walnussmehl und Walnussblättertee reichen, erwerben. Außerdem sind die Produkte in der Genusskiste der Öko-Modellregion erhältlich. Und natürlich gibt es naturbelassene Walnüsse. Man schmeckt den Unterschied. Sie schmecken wie selbst gesammelt: frisch, herb und lecker. Einfach authentisch, genauso wie es die drei Familien sind.

Region: Hochries-Kampenwand-Wendelstein