30 Prozent Ökolandbau spart jährlich vier Milliarden Euro Umweltkosten

Aktuelle TUM-Studie untermauert Bio-Ausbauziel

Projekt: Aufbau von Wertschöpfungsketten für Fleisch, Gemüse und Getreide , Bio in der Außerhaus-Verpflegung , Ökolandbau erleben , Trinkwasserschutz und Humusaufbau

Präsentation der Studie der TUM auf der IGW in Berlin am Stand des BMEL; v.l.n.r.: Barbara Scheitz, Andechser Molkerei Scheitz; Moderator; Staatssekretärin im BMEL Silvia Bender; Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen, TU München

Präsentation der Studie der TUM auf der IGW in Berlin am Stand des BMEL; v.l.n.r.: Barbara Scheitz, Andechser Molkerei Scheitz; Moderator; Staatssekretärin im BMEL Silvia Bender; Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen, TU München
© LVÖ Bayern

Die ökologische Landwirtschaft entlastet die Umwelt und erspart der Gesellschaft dadurch hohe Kosten: Eine aktuelle Studie der TU München beziffert die Kosteneinsparungen aufgrund geringerer Stickstoff- und Treibhausgasemissionen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft auf 750 bis 800 Euro pro Hektar und Jahr. Für die in Deutschland aktuell ökologisch bewirtschaftete Fläche ergibt sich damit bereits jetzt ein eingesparter Betrag in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Mit dem von der Bundesregierung angestrebten Ziel von 30 Prozent Ökolandbau würden Kosten in Höhe von jährlich vier Milliarden Euro eingespart. Die Ergebnisse der Studie wurden gestern im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt.

Bitte finden Sie die Pressemitteilung zur Studie unten bei den Downloads.

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24.01.2023

Region: Inn-Salzach