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KI-Regio

Projekt der Uni-Würzburg startet mit Bio-Betrieben aus stadt.land.wü.

Projekte: Bio-Branche, Gut vernetzt
Ein Regal bestückt mit regionalen Bio-Produkten z.B. Mehl und Marmeladen
Absatzwege für Bio-Produkte
© Daniel Delang

Regionale Wertschöpfungsketten wirtschaftlich stärken und wettbewerbsfähig machen

Aktuell läuft an der Uni Würzburg das Projekt „KI-Regio– Künstliche Intelligenz für regionale Wertschöpfungsketten“. Ziel des Projektes ist es, neue Technologien der Digitalisierung in einem Pilot-Netzwerk von KMUs in der Region Mainfranken greifbar und nutzbar zu machen, um so regionale Wertschöpfungsketten wirtschaftlich zu stärken und wettbewerbsfähiger zu machen. Im Pilot-Netzwerk des Netzwerkes finden sich regionale Produzierende und der Handel mit regionalen Sortimenten aus der Regiopolregion Mainfranken sowie potenzielle Multiplikatoren wieder, die aktiv mit Wissenschaftler:innen der JMU am Wissens- und Technologietransfer arbeiten, um Potenziale der KI-Nutzung zu erkennen, Kompetenzen aufzubauen, sowie wissenschaftliche fundierte Lösungen zu konzipieren und zu entwickeln, die auf die konkreten Bedürfnisse regionaler Wertschöpfungsketten zugeschnitten sind. Die Aspekte KI-basierte Prognose, KI-optimiertes Pricing, KI-unterstützte Marketing-Analyse und KI-assistierte Qualitätssicherung sind beispielsweise Teil des Projektes.

Künstliche Intelligenz spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen und der Marktanalyse. Durch den Einsatz von KI-gestützten Analysetools können Unternehmen wertvolle Einblicke in Markttrends und Kundenverhalten gewinnen, was ihnen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen. Besonders erfolgreich ist die Nutzung von KI bei der Identifizierung von Nischenmärkten und der Vorhersage von Verbraucherpräferenzen. Unternehmen können so gezielt neue Märkte erschließen und ihre Produkte und Dienstleistungen optimal an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die richtigen Daten zu sammeln und diese mithilfe fortschrittlicher Algorithmen zu analysieren, um innovative Lösungen und Strategien zu entwickeln, die den Wettbewerbsvorteil sichern.

Auftaktveranstaltung am 21. Januar & 11. März 2025

Die Beteiligung an diesem Projekt eröffnet ein erhebliches Potenzial für den Absatz in regionalen Märkten und könnte entscheidend zur Stärkung der Bio-Marktposition beitragen. Inbesondere im Hinblick auf die effiziente Logistik der Warenströme in den Handel ist dies von großer Bedeutung. Durch optimierte Logistikprozesse können nicht nur die Lieferzeiten verkürzt werden, sondern auch die Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Dies ermöglicht es, auf die Bedürfnisse der regionalen Verbraucherinnen und Verbraucher schnell und flexibel zu reagieren und gleichzeitig die Kosten zu senken. In der heutigen dynamischen Marktlandschaft ist es unerlässlich, eine reibungslose Warenverteilung sicherzustellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das volle Potenzial der Produkte auszuschöpfen. Zusammen mit der Öko-Modellregion stadt.land.wü. veranstaltete das Projektteam zwei Auftaktveranstaltungen für regionale Bio-Betriebe. Denn laut einem beteiligten Händler sind aktuell die Regionalregale und -ecken in den Märkten besonders  beliebt, weshalb die Einbindung regionaler Ressourcen von großer Bedeutung ist. Die folgenden Bio-Betriebe aus stadt.land.wü. sind nun Teil des Projektes:

Wir freuen uns auf die spannenden Ergebnisse des Projektes und hoffentlich die Platzierung von mehr regionalen Bio-Produkten im Einzelhandel!

Hier geht es zur Homepage des Projektes.

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