Zahlen, Trends und offene Fragen im Öko-Landbau
Im Anschluss wurde es fachlich: Die Entwicklungen im Öko-Landbau 2025 standen im Mittelpunkt. Besonders ins Auge fiel der deutliche Zuwachs der landwirtschaftlichen Nutzfläche um 12.034 Hektar – eine Entwicklung, die derzeit noch Fragen aufwirft. Eine mögliche Erklärung aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: Flächen, die in den vergangenen Jahren nicht berücksichtigt wurden, könnten nun wieder in die Statistik eingeflossen sein. Aktuell liegt der Bio-Anteil bei 13,74 %. Würde man mit einer gleichbleibenden Gesamtfläche rechnen, ergäbe sich sogar ein Anteil von 16,30 % (zum Vergleich: 15,38 % im Jahr 2024).
Rückblick, Impulse und Ausblick auf neue Projekte
Auch ein kurzer Rückblick durfte nicht fehlen: Das Projektmanagement berichtete über laufende Aktivitäten, darunter das Säule-II-Projekt „Bio-Tourismus“. Ergänzt wurde das Ganze durch einen Impuls aus der BioStadt. Danach ging es um die Fortschritte bei der landkreiseigenen Bio-Quote und einen ersten Austausch zur „Dorfladenbox“. Hier will das Projektmanagement weiterdenken und gezielt den Dialog mit mehreren Bio-Betrieben suchen. Einig waren sich alle Teilnehmenden: Das neue Format – insbesondere das Treffen direkt auf dem Bio-Betrieb – kam richtig gut an und soll so beibehalten werden.
Das nächste Treffen findet am 12. November bei Weingut König in Randersacker statt.