Zum Inhalt springen

2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová bei den Bio-Bildungstagen

Was bedeutet eigentlich "bio"?

Projekt: Förderung außergewöhnlicher Projekte
stadt.land.wü., Landkreis Würzburg, Stadt Würzburg
Die Klasse der Jena-Plan Schule zusammen mit Julia Groothedde (Multiplikatorin), Frau Sauerland (Klassenlehrerin) und Dr. Sandra Vorlová (2. Bürgermeisterin Stadt Würzburg).
© Hanna Dorn

Was bedeutet eigentlich "bio"?

Die Schülerinnen und Schüler der Jena-Plan Schule in Würzburg tauchen mit großer Neugier in das Thema „Bio-Landwirtschaft“ ein. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was „bio“ eigentlich bedeutet und woran man das erkennen kann. Unterstützt von der Multiplikatorin Julia wird schnell klar: Auch in der Landwirtschaft gibt es feste Regeln – ganz ähnlich wie im Schulalltag, wenn man sich melden oder Hausaufgaben erledigen muss. Besonders spannend finden die Kinder, dass es mit Bioland, Naturland und Demeter verschiedene Verbände gibt, die jeweils eigene und oft noch strengere Richtlinien haben. Ein Bio-Betrieb muss sich also genau an diese Vorgaben halten und danach wirtschaften.

Lebensmittel entdecken und den Boden verstehen

Anschließend wird es praktisch und anschaulich: Die Kinder lernen eine Vielzahl an Lebensmitteln kennen – von Obst und Gemüse über Milch und Fleisch bis hin zu Getreide und Hülsenfrüchten. Mit viel Begeisterung ordnen sie mitgebrachte Gegenstände den passenden Bildern zu. Besonders neugierig machen kleine Gläschen mit Hülsenfrüchten. „Was ist das?“ – eine Frage, die Julia gerne aufgreift. Sie erklärt, dass diese Pflanzen eine wichtige Rolle für den Boden spielen. Denn nicht nur wir brauchen Nahrung, auch der Boden muss „gefüttert“ werden, damit Pflanzen gut wachsen können. Hülsenfrüchte haben die besondere Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und im Boden verfügbar zu machen. Mit Fühlsäckchen erkunden die Kinder anschließend Kichererbse, Linse, Erbse und Bohne mit allen Sinnen.

Lernen in Bewegung - Bio hautnah erleben

Zum Abschluss geht es raus an die frische Luft. Auf einem abgesteckten Quadratmeter wird sichtbar, wie viel Platz ein Bio-Huhn im Vergleich zu einem konventionell gehaltenen Huhn hat. Danach kommt Bewegung ins Spiel: In zwei Gruppen – Bio und konventionell – starten die Kinder ein Laufspiel. Während die „Bio-Kinder“ geschickt um Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliege, Ohrwurm und Florfliege Slalom laufen müssen, um ihre „Ernte“ (eine Wäscheklammer) zu erreichen, dürfen die anderen den direkten Weg nehmen. Mit viel Spaß wird gerannt, gelacht und gelernt. Die Kombination aus Wissen und Bewegung kommt bestens an – und am Ende nehmen nicht nur die Schülerinnen und Schüler viele neue Eindrücke mit, sondern auch Frau Dr. Vorlová.

Nächste Nachricht