Zum Inhalt springen

Praktischer Vogelschutz im Ökolandbau

erfolgreicher Theorie-Input zu umsetzbaren Maßnahmen für Feldvögel im Bamberger Land

Projekte: Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung, Betriebsdiversifizierung und Innovation in der Bio-Erzeugung
Gruppenfoto
Gruppenfoto einiger Teilnehmenden
© Ökologische Bildungsstätte Oberfranken

Treffpunkt: Abtei Maria Frieden

In der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten (Markt Zapfendorf) begrüßte Äbtissin M. Mechthild Thürmer die Anwesenden. Die Landwirtschaft der Abtei ist bioland-zertifiziert.

Feldvogelschutz in der landwirtschaftlichen Praxis

Referent Dr. André Maslo von der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken gab einen fundierten Überblick über die aktuelle Situation typischer Feldvogelarten wie Feldlerche, Rebhugn und Kiebitz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich der Schutz von Feldvögeln praxisnah in landwirtschaftliche Betriebsabläufe integrieren lässt. Dabei erläuterte er verschiedene Projekte wie das oberfränkische Rebhuhnprogramm und Maßnahmen zum Schutz von Feldvögeln.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der praktischen Umsetzbarkeit dieser Maßnahmen im betrieblichen Alltag.

Intensiver Austausch aus der Praxis

Die Abendveranstaltung machte deutlich: die regionale Landwirtschaft geht bewusst und rücksichtsvoll mit Wildvögeln um und beteiligt sich aktiv an deren Förderung. Die Teilnehmenden brachten zahlreiche Erfahrungen und Fragen aus der landwirtschaftlichen Praxis ein, wodurch ein lebendiger und fachlich intensiver Austausch entstand. Dabei wurde deutlich, dass viele der vorgestellten Maßnahmen bereits mit überschaubarem Aufwand positive Effekte für Feldvögel und weitere Arten erzielen können.

Ausblick

Die Veranstaltung bildete zugleich den Auftakt für einen weiterführenden Praxis-Exkurs, der am 27. Mai 2026 ab 9 Uhr stattfinden wird. Die Einladung sehen sie HIER.

Förderhinweis: 

Diese Veranstaltung wird durch ein Förderprojekt des BN Bamberg ermöglicht.

Die Öko-Modellregionen werden durch das Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gefördert.

Vorherige Nachricht Nächste Nachricht