Naturpark-Ranger Christoph Grausam und Öko-Modellregions-Managerin Carolin Babl besuchten dazu auch in diesem Jahr die zwei 11. Klassen, um den Auszubildenden die Bedeutung von Regionalität, ökologischer Landwirtschaft und Nachhaltigkeit näherzubringen.
Zu Beginn stellten sie den Naturpark Oberer Bayerischer Wald vor und gaben Einblick in die vielfältigen Aufgaben eines Rangers. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie nachhaltiges Handeln konkret umgesetzt werden kann. Anhand anschaulicher Beispiele erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche wichtige Rolle regional erzeugte Bio-Produkte für Umwelt, Biodiversität und die lokale Wertschöpfung spielen.
Zudem erhielten die Auszubildenden einen Überblick darüber, wo bio-regionale Lebensmittel im Landkreis Cham erhältlich sind und wie Vermarktungsstrukturen funktionieren. Aus ihrer eigenen Praxiserfahrung im Einzelhandel berichteten sie von den Bemühungen, nachhaltiger zu wirtschaften sowie im Lebensmitteleinzelhandel von einer steigenden Nachfrage nach regionalen und nachhaltig erzeugten Produkten.
Im interaktiven Teil der Unterrichtseinheit setzten sich die Klassen im Rahmen eines kleinen Workshops unter anderem mit folgenden Fragen auseinander:
- Was bedeutet „bio-regional“ und welche Mehrwerte entstehen daraus?
- Was kann der eigene Ausbildungsbetrieb umsetzen, um nachhaltiger zu werden?
Bei der Bearbeitung brachten die Auszubildenden ihre Erfahrungen aus den Betrieben ein und präsentierten anschließend die Ergebnisse im Plenum. Die praxisnahen Einblicke zeigten, wie wichtig Regionalität und Nachhaltigkeit im Handel sind und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne sowohl im Beruf als auch im Alltag dazu leisten kann.
Wir freuen uns schon wieder auf den Besuch in der Berufsschule im nächsten Jahr!