Zum Auftakt trafen sich die Teilnehmenden bei der Wildnismanufaktur in Aitrang, wo sie zunächst die Pilzproduktion besichtigten, die sich derzeit im Aufbau befindet. Anschließend wurde im Gemüsegarten frisches Gemüse und Wildkräuter wie Wilde Melde oder Wilder Portulak geerntet. Danach ging es weiter nach Kaufbeuren in das Genussatelier von Adrien Hurninge. Dort wurden die geernteten Zutaten sowie Shiitake und Kräuterseitlinge gemeinsam zu besonderen Gerichten verarbeitet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der direkte Austausch zwischen regionalen Erzeugern und Köchinnen und Köchen. Während des Kochens diskutierten die Teilnehmenden über Chancen und Herausforderungen einer stärkeren Regionalität im Gastronomiebetrieb.
Motivation für mehr Regionalität ist groß
Die Köchinnen und Köche machten deutlich, dass die Motivation für mehr Regionalität groß sei. Gäste fragten zunehmend nach Herkunft und Qualität der Lebensmittel und schätzten authentische Geschichten zu den Produkten. Regionale Zutaten böten die Chance, sich gastronomisch zu profilieren und besondere Geschmackserlebnisse zu schaffen. Die Veranstaltung zeigte insbesondere, wie wichtig dafür der persönliche Austausch ist und welchen wertvollen Beitrag er für eine stärkere regionale Zusammenarbeit leisten kann.
Die Veranstaltung „Farm to Table“ fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt, das durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen ihres Programms „Zukunft aufgetischt“ gefördert wird.