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Zwischen Bienenstock und Blühwiese

Mit dem Ranger durch die ÖMR

Bienen
Fleißige Bienchen
© Carolin Babl I ÖMR NPOBW

Gemeinsam mit Rangerin Lea vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald und Stefan vom Imkerverein Zell ging es entlang der verschiedenen Stationen des Lehrpfads. Stefan erklärte anschaulich die Arbeit eines Imkers, das Leben im Bienenstock und die große Bedeutung der Honigbienen für unsere Landwirtschaft und die Natur.

Den Schwerpunkt „Natur“ übernahm Rangerin Lea. Sie stellte besondere Pflanzen und Lebensräume entlang des Weges vor und gab spannende Einblicke in die Welt der Wildbienen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass viele Wildbienenarten ganz andere Ansprüche an ihren Lebensraum haben als Honigbienen und oft auf bestimmte Blütenpflanzen angewiesen sind.

Vielfältige Blühflächen, wie sie auf vielen Bio-Betrieben zu finden sind, schaffen wertvolle Lebensräume für Honigbienen, Wildbienen und zahlreiche weitere Insekten. Somit spielen Bienen und andere Bestäuber auch für die Öko-Modellregion eine wichtige Rolle. Rund 80 Prozent unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind nämlich auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen.

 Die Führung endete dann im Bienenhaus, wo für jeden Teilnehmer noch ein Glas des „flüssigen Goldes“ wartete. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll die Arbeit der Imkerinnen und Imker für Natur, Landwirtschaft und Artenvielfalt ist und welchen wichtigen Beitrag Bienen für unsere Kulturlandschaft leisten.

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