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Bio-Erlebnistag führte zu den Bio-Karpfen

30 Interessierte entdecken nachhaltige Teichwirtschaft in Trabelsdorf

Projekte: Ökosystem Bio-Karpfen, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
Personen stehen im Kreis, daneben eine bunte Karpfenskulptur
Treffpunkt zum Bio-Erlebnistag an der bunten Karpfenstatur
© Landratsamt Bamberg / Patrick Nastvogel

Unter der Leitung von Naturpark-Rangerin Verena Kritikos und Fischwirt Louis Grimmer führte ein etwa zwei Kilometer langer Rundgang durch die Weiherlandschaft. An mehreren Stationen erhielten die Interessierten Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Teichwirtschaft. Louis Grimmer erläuterte die Entwicklung vom kleinen Setzlingsfisch bis zum dreijährigen Karpfen und berichtete aus seiner täglichen Arbeit. Verena Kritikos erklärte die Bedeutung der Weiher für die Kulturlandschaft: Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Arten, tragen zum Wasserrückhalt bei und sind zugleich für Naherholung und Tourismus von Bedeutung. Insgesamt verdeutlichte dies, wie Teichwirtschaft, Artenvielfalt und Landschaftspflege zusammenwirken und zugleich die Grundlage für eine regionale, nachhaltige Lebensmittelproduktion bilden.

Dabei wurden auch die Besonderheiten des biozertifizierten Fisches deutlich. Er wächst langsam in naturnahen Teichen heran, ernährt sich überwiegend von natürlicher Nahrung im Teich und benötigt kaum Zufütterung, die wenn nötig durch regionales Bio-Getreide erfolgt.

Zum Abschluss des morgendlichen Rundgangs erreichte die Gruppe die hauseigene Fischmanufaktur am Quellensee, an der der speziell die Verarbeitung im Mittelpunkt stand. Bei einer Verkostung konnten die Teilnehmenden Bio-Räucherkarpfenfilet (Bayerns bestes Bio-Produkt 2024) und Bio-Karpfencreme probieren und die Teilnehmenden erhielten einen Exkurs zu den regelmäßig stattfindenden „Karpfenmacher“-Kochkursen.

Einblick in den Bio-Erlebnistag finden Sie auch in unserem Reel bei Instagram.

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