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Förderung für Investitionen in mehr regionales Bio

Der "Verfügungsrahmen-Ökoprojekte"

Kartoffelpflanze und Münzen - Förderung
Unterstützung für Ideen in der Öko-Modellregion
© Benedikt Frommer

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Bio-Landwirtschaftsbetriebe und bio-verarbeitende Unternehmen
  • Bio-zertifizierte Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung
  • Vereine, Verbände und Initiativen
  • Kommunen und öffentliche Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten, etc.
  • Bildungs- und Informationsprojekte rund um den Ökolandbau

 Worum geht es?

Ziel ist es, lokale Initiativen und Investitionen zu fördern, die den ökologischen Landbau und die regionale Bio-Wertschöpfung in den Öko-Modellregionen weiterentwickeln. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen, die:

  • die regionale Bio-Landwirtschaft stärken,
  • die Bio-Verarbeitung in der Region weiterentwickeln,
  • die Versorgung und den Absatz regionaler Bio-Produkte fördern,
  • die Bio-Versorgung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vorantreiben,
  • das Bewusstsein für ökologische Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel in der Bevölkerung erhöhen.

 Förderhöhe und Rahmenbedingungen

  • Fördersumme: mind. 1.000 € bis max. 20.000 € netto pro Kleinprojekt.
  • Fördersatz: bis zu 50 % der förderfähigen Nettoausgaben
  • Förderbudget: Jede Öko-Modellregion verfügt jährlich über ein festes Förderbudget, das auf mehrere Kleinprojekte verteilt wird.
  • Förderzeitraum: Mit dem Projekt darf erst nach Bewilligung begonnen werden und es muss innerhalb des jeweiligen Förderjahres abgeschlossen werden. Für die Umsetzung ist etwa ein halbes Jahr zwischen Frühjahr und Herbst Zeit. Es gibt einen festen Termin, bis zu dem das Projekt umgesetzt sein muss. Sechs Wochen nach der Bewilligung der Fördermittel muss ein Nachweis für den Beginn der Projektumsetzung erbracht werden.
  • Auszahlung: Die Fördersumme wird nach der geprüften Fertigstellung aller Projekte zum Ende des Förderjahres ausbezahlt.

 Auswahl der Projekte

Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch ein regionales, paritätisch besetztes Entscheidungsgremium aus Vertretern der Gemeinden, der Landwirtschaft sowie aus Verarbeitung und Vermarktung. Grundlage der Bewertung sind transparente Kriterien gemäß der Förderrichtlinien. Dazu zählen der Beitrag zum Ausbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten, zur Bewusstseinsbildung und zur Außenwirkung der Öko-Modellregion sowie zur Stärkung des Absatzes regionaler Bio-Produkte.

Beispiele geförderter Projekte

Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von Investitionen in Hofinfrastruktur und Technik bis hin zu Angeboten, die Bio-Landwirtschaft für die Bevölkerung erlebbar machen.

Bisher wurden beispielsweise folgende Projekte gefördert: 

  • der Ausbau und die Einrichtung eines neuen Verkaufsraums für Bio-Rindfleisch (Galloways vom Kastensee – Familie Tristl),
  • die Anschaffung eines Rinderfangstands für die besonders tiergerechte, hofnahe Schlachtung (Gut Georgenberg - Familie Weil),
  • die Anschaffung von Material für den professionellen Einsatz von Social Media und der Dreh eines Imagefilms (Die Maierei - Anna Fritzsche), 
  • ein naturschutzfachliches Gutachten zur Haltung von Schweinen im Wald (Gut Herrmannsdorf).
  • Terrassenanbau für Stüberl des biozertifizierten Wirtshauses Taglaching, um die regionale Bio-Küche insbesondere für Gruppen attraktiv zu machen.

 Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten für „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ finden sie unter: Öko-Modellregion – Planung und Management - Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Wir stehen bei Fragen zur Projekten innerhalb der Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying sehr gerne zur Verfügung!

Kontaktdaten ÖMR – Management
Angelika Gsellmann, angelika.gsellmann@glonn.de , Tel: 08093 / 9097-58

Babette Ellen Koči, babette.ellen@glonn.de , Tel: 08093 / 9097-59

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