1. Netzwerktreffen der Öko-Modellregionsmanagerinnen Oberbayerns

Brückenschlag Projekte Ländliche Entwicklung

Projekt: Aufbau von Wertschöpfungsketten für Fleisch, Gemüse und Getreide , Bio in der Außerhaus-Verpflegung , Ökolandbau erleben , Trinkwasserschutz und Humusaufbau

Projektmanagerinnen sitzen gemeinsam um einen Tisch herum, im Hintergrund ein Whiteboard auf dem Öffentlichkeitsarbeit draufsteht

World Cafe zur Öffentlichkeitsarbeit
© Günter Hegele

Am 12. Juli fand am Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE) ein Netzwerktreffen mit den oberbayerischen Projektmanagerinnen der Öko-Modellregionen (ÖMR) statt. Das Thema der Tagung lautete "Brückenschlagprojekte". Außer dem gemeinsamen Kennenlernen und Austausch wurden Berührungspunkte und Schnittmengen bei den aktuellen Schwerpunktthemen der ländlichen Entwicklung aufgezeigt und diskutiert: Biologische Vielfalt, Integrierte Ländliche Entwicklung, Innenentwicklung und Wasserrückhalt.

Nach der gegenseitigen Vorstellung der Öko-Modellregionsmanagerinnen erklärten diese die wichtigen Themen in ihrer jeweiligen ÖMR. Danach gab Günther Hegele einen Überblick und Informationen zum Aufgabenbereich der Ländlichen Entwicklung. Die drei Themen des daran anschließenden "World Cafés" (lockere Diskussionsrunde an Thementischen bei Kaffee und Kuchen, Schlagworte werden mitgeschrieben) waren die Rolle der ÖMR im Spannungsfeld ALE – Landwirtschaft, Wertschöpfungsketten beim Streuobst und das transparente Darstellen von Kooperationen in der Öffentlichkeitsarbeit. Nach einem sehr positiv verlaufenden, interessanten Tag mit lebhaftem Austausch und Diskussionen war die Erkenntnis, dass es eine Vielzahl an Brückenschlagprojekten zwischen ÖMR und ALE gibt Hier gilt es, Synergien zu nutzen, Verbündete zu suchen und die Instrumente der ländlichen Entwicklung mitzudenken. Krisenfestigkeit und Resilienz sind zentrale Ziele für den ländlichen Raum, die in der Arbeit ovn uns allen zunehmend bedeutender werden. Im Resümee fasste es der Moderator Guido Romor zusammen: Gemeinsame Handlungsfelder sind
  1. Biologische Vielfalt,
  2. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel,
  3. klimafeste Landschaften und klimafeste Dörfer,
  4. Wasserrückhalt in der Landschaft und
  5. das Flächen- und Ressourcensparen.
Hier können und sollen wir alle unseren Beitrag leisten. Ein Folgetreffen ist bereits mehrfach gewünscht worden.

12.07.2022

Region: Inn-Salzach