Das Treffen begann mit einer exklusiven Führung durch die Bio-Brauerei Molter. Braumeister Arne Luchner, Vater von Lino Molter, präsentierte stolz die robuste Technik aus den 1930er-Jahren, die bis heute im Einsatz ist. Die Besucher:innen zeigten sich beeindruckt von der handwerklichen Präzision, mit der hier Sud für Sud gebraut wird – ein Prozess, der vor allem Gefühl und jahrelange Erfahrung des Braumeisters erfordert.
Die Verkostung der frisch gezapften Biere und der fachliche Austausch fanden im Heimgarten in Weiden statt, wo Lino Molter eine zum Brauhaus gehörende Gaststätte betreibt. Dort unterrichteten die Bioland-Berater Franziska Plößl und Sebastian Erl die teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirte über Neuerungen und aktuelle Themen des Bioland-Verbands.
An diesem Abend präsentierte auch die Öko-Modellregion Naturparkland Oberpfälzer Wald die Entstehung der staatlich anerkannten Öko-Modellregionen, die Arbeit die diese leisten, die Projekte, die sich daraus geben und die staatliche Finanzierung, die diese fördern. Im Fokus stand dabei das Vorhaben, die bestehende Region auszuweiten und sich als neue, eigenständige Öko-Modellregion zu bewerben. Besonders die Bio-Landwirte begrüßen die finanzielle Unterstützung aus dem Bio-Regio-Topf 2030.
Das Gruppentreffen bot eine gelungene Mischung aus handwerklicher Tradition, fachlichem Austausch und zukunftsfähigen Projekten. Besonders zu danken ist Franziska Plößl für die Organisation und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit.