Wie Fink ausführte, ist es gut, die junge Generation miteinzubezeihen. "Eine attraktive und vorbildliche Kita- und Schulverpflegung überzeugt und schafft Wertschätzung für gesundheitsförderliches und saisonales Essen mit Zutaten aus Bayern sowie auch für die Menschen, die es zubereiten und die Lebensmittel erzeugen", erläuterte die Expertin.
Praktische Impulse – Angebote für Betreuende
Franziska Schrägle vom Landwirtschaftsamt Töging nahm die Ernährungsbildung in den Blick. So erhielten die Teilnehmenden Infos über die zahlreichen Angebote für Betreuende von Kindern und Jugendlichen in den verschiedenen Altersstufen. Zur Veranschaulichung hatte Schrägle an mehreren Tischen praktische Beispiele aufgebaut, wie den Sinnesparcours und auch das Aktionsprogramm "Alles in Ordnung". Auch um das Programm Erlebnis-Bauernhof ging es.
Gabriele Wolfmeier erzählte über ihre Erfahrungen im Naturerlebnisort Priessenthal in Brunn bei Mehring, der bio-zertifiziert ist. Anschaulich erläuterte die angehende Erlebnisbäuerin, wie die Kinder dort Getreide mahlen sowie Brot backen und dies mit allen Sinnen erleben. Wolfmeier arbeitet unter anderem mit Schulen zusammen. Auch über die Jugendherberge Burghausen kommen Kindergruppen zu ihr in den Naturerlebnis-Ort.
Bei der Fülle an fachlichem Input profitierten die Anwesenden gleichzeitig vom gegenseitigen intensiven Austausch. "Es ist schön, dass wir hier gemeinsam mit den Akteuren diese Veranstaltung durchführen konnten. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen und bedanken uns herzlich bei Frau Christine Auberger, dass wir wieder das Haus der Familie für einen Workshop nutzen durften", resümiert Christina Lipp-Himmer von der Öko-Modellregion Inn-Salzach erfreut.