Gebraut wird eine Biersorte, das „Haindl Hell“ - ein unfiltriertes Helles. Flaschengärung, Bio-Hopfen, Bio-Malz und handwerkliche Produktion sind wichtige Charakteristika.
Für Familie Haindl geht es um guten Geschmack aber auch die Erzeugung gesunder Lebensmittel und Getränke in einer gesunden Umgebung. Daher ist für sie das Brauen mit Bio-Rohstoffen selbstver-ständlich. Mit ihrem Bio-Bier wollen sie auch die biologische Erzeugung unterstützen. Mit zwei Flaschen Haindl Bräu wird der biologische Anbau von einem Quadratmeter Braugerste ermöglicht, was wiederum Ackerwildkräutern, Feldvögeln, Insekten und dem Grundwasserschutz hilft. Die Bio-Gerste und der Bio-Hopfen kommen beide aus bayerischer Erzeugung. Den Hopfen kauft Rudi Haindl direkt beim Bioland Hopfenpflanzer im oberfränkischen Hersbrucker Hopfenbaugebiet.
Besonderer Wert wird auch auf die nachhaltige Energieversorgung der Brauerei gelegt. Grundlagen sind Solarthermie, eine mit eigenem Waldholz betriebenen Holzheizung und eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung. Die regenerative Energie spiegelt sich auch im Logo wieder: den Brauer-stern – Zeichen für die am Brauen beteiligten Elemente Feuer, Wasser und Luft – prägt beim Haindl Bräu die Sonne. Spannend zu sehen ist auch, wie beim Haindl Bräu die Herausforderung gelöst wurde, die richtige Maschinentechnik für eine kleine Brauerei zu finden, was nicht immer leicht war, wie Rudi Haindl mit einem Lachen erzählt.
Wann? Freitag, 24. April, 2 Termine: 1) 15 Uhr, 2) 17 Uhr (Dauer: je ca. eineinhalb Stunden)
Veranstalter: Agenda 21 Gruppe Biostadt. In Zusammenarbeit mit der Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal und dem Tagwerk e.V.
Anmeldung: Um Anmeldung bis zum 21. April auf initiativebiostadtfreising@posteo.de wird gebeten. Die Exkursion ist kostenlos. Damit jeder bei der Führung alles mitbekommt ist die Teilnehmerzahl auf 8 Personen je Führung begrenzt.